Stationäre Pflege

zfp Zentrum für Psychiatrie Emmendingen

Neubronnstr. 25 25, 79312 Emmendingen, Baden-Württemberg

Eckdaten

Einrichtungsart

Stationäre Pflege

Platzzahl

110 Plätze

Freie Plätze

Verfügbarkeit anfragen

Über die Einrichtung

zfp Zentrum für Psychiatrie Emmendingen ist eine Pflegeeinrichtung in Emmendingen, Baden-Württemberg. Die Einrichtung verfügt über 110 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.230,39 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Qualität & Bewertungen

3.5

MDK-Bewertung

2.8

Google Bewertung

189 Bewertungen

Standort

Neubronnstr. 25 25

79312 Emmendingen

Baden-Württemberg

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Bewertungen(5)

Kathrin Zimber

5.0

Aus dem Nichts in eine Einrichtung von hilfsbereiten Menschen, die alles geben um einen wieder ins richtige Leben zu lenken. In den ersten 2 Wochen lief irgendwie alles an mir vorbei, ohne das ich irgendwas wahrnahm. Das ganze Team von Station 12 gab mir halt und halfen mir wieder ins Leben und dass alles wieder lebenswert wird. Ein Gefühl von Sicherheit und Fürsorge halfen mir wieder auf die Beine. Dank auch an meine Familie, die mir in meiner schweren Zeit beiseite stand. Ich hoffe, dass ich nie wieder die Station 12 brauche, aber das ganze Team war für mich da. Hut ab vor eurer Arbeit und vielen Dank, dass ihr für mich da wart.

Jessica Maier

1.0

Die Frau am Telefon war unglaublich unfreundlich und unprofessionell. Mein Freund ist (war) hier Patient und der Dame auch schon bekannt. Der Arzt hatte ihm ausdrücklich gesagt, dass er sich im Notfall melden soll. Genau das hat er getan und wurde von der Dame am Telefon unglaublich patzig zurechtgewiesen er solle nicht mehr anrufen und hat im Anschluss einfach den Hörer aufgelegt. Beim erneuten Anrufen drückte sie ihn weg. Das mit psychisch erkrankten zu machen denen sowieso jeder Kontakt schwer fällt ist unverantwortlich, unprofessionell und wenn man keinen Bock auf diesen Job hat sollte man sich anderweitig umschauen. Ich bin schockiert über diesen Umgang mit Patienten die einfach Hilfe wollen und brauchen!!!!!!

Amiran Khantadze

5.0

Seit meiner ersten Bewertung über das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen ist einige Zeit vergangen, und ich möchte ein Update über die Behandlung meines Sohnes und unsere Erfahrungen geben. Je länger ich das Team aus Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitenden beobachte, desto größer wird mein Vertrauen in diese Klinik. Alle zeigen stets Geduld, Respekt und Fürsorge im Umgang mit meinem Sohn. Meine Frau, die ihn regelmäßig besucht, berichtet immer wieder, wie aufmerksam und freundlich das Personal mit ihm umgeht – das gibt uns als Familie sehr viel Kraft. Die Klinik selbst ist sauber, gut organisiert und vermittelt eine sichere und unterstützende Atmosphäre, in der sich die Patienten stabil fühlen können. Wir beobachten allmähliche, aber stetige Fortschritte bei unserem Sohn, und das schenkt uns nach so vielen schwierigen Jahren echte Erleichterung und Hoffnung. Vor dem Schreiben dieses Updates habe ich viele andere Bewertungen über das ZFP Emmendingen gelesen. Aus meiner Sicht scheinen einige davon von Patienten zu stammen, die noch mit psychischen Problemen kämpfen – und ich kann gut nachvollziehen, dass deren Erfahrungen unterschiedlich ausfallen können. Als Vater, der von außen beobachtet, möchte ich jedoch betonen, wie beeindruckt ich von der Professionalität, Geduld und Menschlichkeit des Personals bin. Dank des Engagements und der Expertise, die wir hier täglich erleben, sind meine Erwartungen an die Genesung meines Sohnes – und an psychiatrische Betreuung im Allgemeinen – gestiegen. Ich habe gelernt, dass echte Heilung nicht nur Fachwissen, sondern auch Mitgefühl erfordert, und genau das zeigt das ZFP Emmendingen immer wieder. Ein ganz besonderer Dank gilt Dr. Kanz sowie allen Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitenden, die diese Einrichtung so außergewöhnlich machen. Vielen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit, Ihre Menschlichkeit und dafür, dass Sie unserer Familie neue Hoffnung für die Zukunft schenken.

Nika Dvenadcatov

2.0

Nach langer Überlegung möchte ich für zukünftige Patienten gerne meine Erfahrungen auf den Stationen 2, 5 und 12 teilen. Auf der Station war ich letztes Jahr im April eine Nacht. Mehr hielt ich nicht aus. Ich habe kein Essen und keine Medikamente bekommen. Auch erhielt ich keinen Schlüssel für meinen Zimmer und war somit auf Pfleger angewiesen, die mir meine Zimmertür öffnen mussten. Nachts war ich auf der Toilette, welche sich außerhalb der Zimmer befand, und klopfte am Schwesternzimmer an, um darum zu bitten, in mein Zimmer gelassen zu werden. Die Pfleger sahen mich und ignorierten mich. Das war mein erstes Mal auf einer geschlossenen Station, auf welcher sich ebenfalls ein Mann befand, der seine Hose fallen lies. Für eine junge Frau war dies extrem verstörend. Einige Monate später kam ich auf Station 5. Obwohl es hier besser war, war es nicht gut. Hier wurden den Patienten scheinbar willkürlich gefährliche Gegenstände abgenommen. Obwohl ich beispielsweise kein Ladekabel haben durfte, hatte meine Zimmermitbewohnerin eins. Wie ist das sicher? Was ist, wenn sie sich verletzt hätte? Während meines Aufenthalts klopfte es am Nachbarzimmer. Wir drückten den Notfallklopf und musste danach noch mehrere Minuten warten, bis ein Pfleger nach uns sah. Anscheinend schlug sich eine Patientin minutenlang den Kopf gegen die Wand. Gegen Patienten, die offensichtlich andere bedrängten, wurde Nichts unternommen. Auf Station 12 war ich mehrere Wochen. Hier war es um einiges besser, aber es wurde sehr viel auf Willkür gesetzt. Mal hatte man Probleme mit meinem Schlafanzug, mal nicht. Mal hieß es, der Schlafanzug "würde meiner psychischen Gesundheit schaden", mal nicht. Es sei angemerkt, dass es ein normaler Hello Kitty Primark Schlafanzug war. Mehrfach bekam ich mit, wie Patienten ihre verschriebenen Medikamente verweigert wurden. Therapie hatte ich kaum. Mir wurde mehrfach angedeutet, dass ich bald gehen müsste. Deshalb wurde ich sehr panisch. Daraufhin meinte man aber, dies sei nie geschehen. Patienten, die sich selbst verletzten, wurde die Therapie entzogen. Ich möchte damit nicht sagen, dass das Ärzte- und Pflegerteam nicht kompetent ist. Im Gegenteil - die meisten aller Pfleger sind extrem nett gewesen und man merkte, dass ihnen ihre Arbeit Spaß machte. Dennoch kann man nicht mit gutem Gewissen einen Menschen, der gerade im privaten Leben Schwierigkeiten erlebt, auf eine Station schicken, die leider nicht so strukturiert wirkt. Nach meinen letzten Aufenthalt teilte man, ohne mein Einverständnis, mit einer dritten Person meine persönlichen Daten. Als ich anrief, natürlich stinksauer, hatte man mich angepampt. "Dies könnte nie geschehen sein". Das ist extrem unprofessionell und verletzend. Das Gelände ist extrem schön. Das Therapieangebot ist groß. Lidl ist in der Nähe. Wenn es läuft, dann läufts. Wenn nicht, dann nicht. Schade.

Phelyx Hopfinger

1.0

#Zollitschburg #ANNELIESEMICHEL ATTENTION: Ihre EMAILS, liebe Leser:innem, könnten im Persona-non-grata-Ordner der IT landen, quasi unsichtbar gemacht. Beweise? Keiner wills dort, gewesen sein. *knoffhoff* Das ZfP Emmendingen gibt sich modern: Fachkliniken, multiprofessionelle Therapieangebote, eigenes Qualitätsmanagement. Man kann sich leicht vom Eindruck der Fürsorge täuschen lassen. Ein Haus, das sich der Heilung der Psyche verschrieben hat, dabei jedoch bemerkenswert effizient im Produzieren von Kollateralschäden ist. Was als medizinische Begleitung begann, entwickelte sich zu einer Lehrveranstaltung in institutioneller Grenzüberschreitung: Falschdiagnosen mit erstaunlicher Selbstsicherheit vorgetragen, sensible Informationen auf unerklärlichen Wegen bei Dritten gelandet – selbstverständlich ohne Einwilligung – und eine daraus resultierende Rufschädigung, die man wohl als „therapeutische Nebenwirkung“ verbuchen möchte. Man verlässt diese Einrichtung nicht gestärkt, sondern etikettiert. Nicht begleitet, sondern aktenkundig verzerrt. Nicht gesehen, sondern verwaltet. Wer sich für moderne Psychiatrie interessiert, erhält hier eine eindrucksvolle Demonstration dessen, wie schnell aus Fürsorge Kontrolle, aus Diagnose Deutungshoheit und aus Vertrauen Aktenlage wird. Doch hinter dieser Fassade lauert mitunter systematische Vernachlässigung: Falschdiagnosen und Fehlmedikation: Ich selbst wurde falsch behandelt – das Ergebnis waren kein Heilungsprozess, sondern ein tieferes Trauma. Vielen anderen ergeht es ähnlich. Fehlmedikationen und Diagnosen werden in einen medizinischen Automatismus eingeworfen, ohne echte Reflektion oder dialogische Klarheit. Provokative Zwangsansätze: Berichte von Patient:innen weisen auf provokative Therapieformen hin, in denen Menschen in Krisen nicht gestärkt, sondern als Testobjekte behandelt werden. Von plötzlichen Entlassungen trotz Suizidalität (Suizidient:in, Finanzamt Freiburg) über psychopharmakologische Überdosis bis hin zu Abhängigkeit durch Projektverträge – das ist keine Therapie, das ist paternalistischer Zwang. Fehlende Würde in Unterbringung: Laut UN-Stelle zur Verhütung von Folter liegen in der ZfP-Gruppe erschreckende Standards offen: Sanitärbereiche verdreckt, Mehrfachbelegungen ohne Privatsphäre – Entmenschlichung im Namen der Versorgung. ZfP Emmendingen präsentiert sich als fürsorgliches Zentrum, aber in Wahrheit ist es ein Ort, wo Heilung oft zum Kunstfehler verkommt. Wer auf Respekt, Selbstbestimmung und sensible Begleitung hofft, findet hier stattdessen Protokolle, Diagnosen und Machtstrukturen. Dieses Zentrum pflegt Labels, keine Menschen.