Stationäre Pflege

Seniorenresidenz St. Martin GmbH

Am Kinderland 1, 54338 Schweich, Rheinland-Pfalz

Eckdaten

Einrichtungsart

Stationäre Pflege

Platzzahl

97 Plätze

Freie Plätze

Verfügbarkeit anfragen

Über die Einrichtung

Seniorenresidenz St. Martin GmbH ist eine Pflegeeinrichtung in Schweich, Rheinland-Pfalz. Die Einrichtung verfügt über 97 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Tagespflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.270,74 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Qualität & Bewertungen

3.5

MDK-Bewertung

4.5

Google Bewertung

28 Bewertungen

Standort

Am Kinderland 1

54338 Schweich

Rheinland-Pfalz

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Bewertungen(5)

PMA S.

1.0

„In Deutschland werden selbst Hunde besser behandelt als viele Heimbewohner“, so lautet der Gastbeitrag von Pflegeexperte Claus Fussek im Focus (online) vom 30.11.2022. Der Titel und der Artikel haben uns sehr an die Behandlung unseres Vaters im Wohnbereich "Annaberg" des Seniorenheims St. Martin in Schweich erinnert. „Annaberg“ heißt der Wohnbereich in St. Martin für SeniorInnen mit Demenz. Für uns Angehörige, die nach 3 Jahren Selbstversorgung/-pflege ihren pflegebedürftigen Ehemann bzw. Vater in die Verantwortung des Seniorenheims St. Martin in Schweich übergaben, kamen uns die 6 Wochen Aufenthalt einer „aktiven“ Sterbehilfe gleich. Nach 6 Wochen in St. Martin – physisch bei Aufnahme voll auf der Höhe – verstarb unser Vater, 3 Tage vor dem Wechsel in ein anderes Senioren-heim. Pflegeexperte Fussek schreibt im Focus, dass er seit 40 Jahren Erfahrungsberichte über menschenunwürdige Zustände in Altersheimen erhält, die kaum auszuhalten sind. So erging es uns ebenso: die Zustände im Wohnbereich „Annaberg“ in St. Martin/Schweich waren für uns nicht auszuhalten und ebenso wie in den von Fussek erhaltenen Erfahrungsberichten (siehe o.g. Artikel) bleiben auch wir empört, wütend, traurig und traumatisiert zurück – nach gerade 6 Wochen unseres Vaters in St. Martin in Schweich. Zum Ziel des Pflegekonzeptes des Seniorenheims St. Martin in Schweich (siehe Homepage) wird u.a. die Selbstbestimmung der SeniorInnen erklärt. Darauf wurden wir auch immer hingewiesen, wenn wir beanstandeten, dass wir unseren Vater in der Kleidung anderer Heimbewohner vorfanden. Das Ziel Selbstbestimmung hielt aber auch immer wieder dafür her, dass während des gesamten Aufenthaltes unseres Vaters nach unserer Wahrnehmung weder die Medikamenten- noch die Nahrungszufuhr noch die körperliche Hygiene noch die medizinische Versorgung vom Pflegepersonal in St. Martin nach hinreichend sicher gestellt wurden – trotz immerwährender Beanstandungen. Unseren Vater fanden wir immer wieder in einem erbärmlichen Zustand vor: ungewaschen, unrasiert, oft verkotet, mit Essensresten verdreckte Kleidung, Kleidung anderer Heimbewohner, teilweise mit 2 unterschiedlichen Schuhen und Strümpfen – erbärmlicher als ein heruntergekommener Clochard. Einem Mann, der bis ins hohe Alter intelligent und selbstbewusst war, wurde jegliche Würde genommen. Nach überstandener Corona-Erkrankung bekam unser Vater nach einigen Tagen schließlich eine Lungenentzündung. Wir (!) haben den Notarztwagen rufen müssen. Im Krankenhaus wurde dann eine schwere Lungenentzündung diagnostiziert, Antibiotika halfen nicht mehr, unser Vater verstarb 4 Tage später im Krankenhaus. Pflegeexperte Fussek weist darauf hin, dass man sich in der Pflegeszene über die „skandalisierende Berichterstattung in den Medien“ empört und keine Staatsanwaltschaft sich sich für geschilderte Menschenrechtsverletzungen oder einen Todesfall im Seniorenheim interessiere. Und sehr wahrscheinlich wird man sich jetzt auch über meinen Erfahrungsbericht empören und man verweist ggf. auch auf Corona oder den Pflegenotstand, der auch dann herhalten muss, wenn sich vorhandenes Pflegepersonal nur bedingt motiviert kümmert. Man spricht bestimmt wieder von einem „bedauerlichen Einzelfall“ und letztendlich wird man zum Schluss kommen, dass mein Vater „doch schon 87 Jahre alt war“, „Corona…“, „schicksalhafter Verlauf“ und „jetzt ist er endlich erlöst“, „das war doch kein Leben mehr“. Die Mindestanforderungen für eine menschenwürdige Grundversorgung sind unseres Erachtens im Wohnbereich „Annaberg“ in St.Martin/Schweich nicht gegeben. Man könnte hier m.E. viel mehr tun, trotz Pflegenotstand. Der Wohnbereich „Annaberg“ kam nicht nur mir vor wie ein „Friedhof für Lebende“. Solange zugelassen wird, dass gestandene Frauen und Männer im Alter so behandelt werden und ihre letzte Würde verlieren, solange sollten wir so ehrlich sein, dass aktive Sterbehilfe die weitaus humanere Lösung für alte, schwer demenzkranke Menschen ist - m.E. weitaus humaner als ein Leben wie im Wohnbereich „Annaberg“ in St. Martin in Schweich.

Sylvia Leonhardt

5.0

Gepflegtes Haus, Bewohner werden exzellent Betreut /Versorgt.

Moe

5.0

Schöne Atmosphäre und tolle Veranstaltungsangebote. Freundliches Personal.

Sonja R.

5.0

Einfach alles bestens bin Dankbar . Super Personal

MrHelli12345

5.0