
Seniorenpflegeheim Wichernhaus
Adelhauser Str. 23 - 27, 79098 Freiburg, Baden-Württemberg
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
90 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Seniorenpflegeheim Wichernhaus ist eine Pflegeeinrichtung in Freiburg, Baden-Württemberg. Die Einrichtung verfügt über 90 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Kurzzeitpflege. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
Google Bewertung
30 Bewertungen
Ausstattung & Services
Ausstattung
Standort
Adelhauser Str. 23 - 27
79098 Freiburg
Baden-Württemberg
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Bewertungen(5)
Phelyx Hopfinger
Institutionalisierte Isolation unter sozialem Vorwand Es ist erschütternd, mit welcher Konsequenz hier soziale Isolation, psychischer Druck und materielle Verarmung zum Bestandteil des Systems geworden sind. Was offiziell als „Hilfe“ deklariert wird, funktioniert in der Praxis wie eine dauerhafte Abschottungsarchitektur, in der Menschen in Not verwaltet, aber nicht begleitet werden. Die Einrichtung wirkt weniger wie ein Ort sozialer Unterstützung, sondern wie ein administratives Labor für das Aushalten von Entzug – Entzug von Privatsphäre, Entzug von Nähe, Entzug von Perspektive. Wer hier lebt, spürt rasch, dass Stabilität nicht Ziel, sondern Nebeneffekt des Funktionierens ist. Die tagtägliche Realität: – Strukturelle Vereinsamung durch überregulierte Abläufe und fehlende Bezugspersonen. – Mangelnde soziale Interaktion, weil jedes Gespräch zur Verwaltungsakte werden kann. – Materielle Verelendung, da jede Form von Selbstorganisation im Korsett bürokratischer Vorschriften erstickt. – Eine Atmosphäre, in der man lernen muss, sich unauffällig unsichtbar zu machen, um nicht als „auffällig“ zu gelten. Es entsteht das paradoxe Bild einer Einrichtung, die Sicherheit suggeriert, aber faktisch Entfremdung produziert. Unter kirchlicher Trägerschaft wird so ein Klima der institutionellen Gleichgültigkeit legitimiert – mit der Autorität des Guten und der Routine des Dauerverwaltens. Was dringend nötig wäre: – unabhängige sozialpsychologische Audits zur Prüfung der realen Lebensbedingungen, – verbindliche Standards für menschliche Betreuung statt reiner Überwachung, – transparente Beschwerdewege, die nicht in der eigenen Verwaltung enden. Solange diese Strukturen bestehen, bleibt die „Hilfe“ hier ein formales Konstrukt – professionell präsentiert, aber innerlich leer. Wer echte soziale Teilhabe sucht, wird in dieser Umgebung nicht gefördert, sondern systematisch an den Rand gedrängt.
Inka Benthin
Mein Vater war hier für 3 Tage in Kurzzeitpflege untergebracht. Wir waren sehr unzufrieden. Vorweg: das Personal war durchweg freundlich und bemüht. Wir mussten selbst die dringend benötigten Tabletten organisieren. Er war im Zimmer gestürzt, und hatte keinerlei Hilfe, und hat sich nach mehreren Stunden selbst in Bett geschleppt. Mein Vater war in Raucherentwöhnung, und die dafür von der Apotheke gelieferten Nikotinpflaster im Wert von 70 € sind bei uns nicht angekommen. Unsere Bitte, uns bei Verschlechterungen umgehend, auch nachts, anzurufen, wurde nicht nachgekommen. Stattdessen sollte er sich bei seinem Fieber ersteinmal "erholen". Wir haben ihn dann selbst am folgenden morgen in die Notaufnahme gefahren. Auch subjektiv hat er sich sehr unwohl gefühlt, (er sprach nur noch von "Viechern-Haus"). Mag sein, dass es sich um ein gutes Altenheim handelt. Auf Kurzzeitpflege sehr schwer kranker Patienten scheinen sie nicht eingerichtet zu sein.
Thomas Zurnieden
Unser Mutter ist in den letzten Jahren immer wieder und nun aktuell wieder neu -in der Kurzzeitpflege im Wichernhaus- aufgenommen worden. Hierfür zuerst einmal herzlichen Dank, denn dies ist für unsere Familie nicht selbstverständlich. Unsere Mutter hat sich im Wichernhaus immer gut aufgehoben gefühlt. Hierzu trägt die Herzlichkeit, Zuvorkommenheit und die den Patienten zugewandte Einstellung des Personal wesentlich bei. Besonders Frau Karin Zwiener ist mit Ihrer sehr freundlichen und zuverlässigen Art und Weise ein Musterbeispiel , was man in einem Pflegebereich an Top Leistungen abliefern kann. Herzlichen Dank an alle und weiter so....
Thomas Martin
Vor einiger Zeit musste ich meine Tante zur Kurzzeitpflege (KZP) unterbringen. Diese ging in eine Verhinderungspflege (VHP) und darauf in eine Dauerpflege (DP) über. Hier meine Erfahrungen. Inzwischen ist meine Tante über ein Vierteljahr im Wichernhaus untergebracht. Heimleitung Sehr freundlich und sehr hilfsbereit. Gute und umfangreiche Beratung. Man kennt die Probleme, mit denen man konfrontiert ist, wenn man einen Pflegeplatz sucht. Im Anschluß an die KZP stand man mir als Angehörigen immer mit einem offenen Ohr und vielen Tips und Ratschlägen für all die großen und kleinen Fragen zur Seite, die eine solche Situation mit sich bringt. Hausverwaltung Intensive Kommunikation und ausgezeichnete Hilfbereitschaft bei allen Fragen und Situationen, denen man sich als Angehöriger ausgesetzt sieht. Dabei immer sehr freundlich, kompetent und schnell. Pflegepersonal Das Pflegepersonal ist die Wucht! Trotz eines sehr stressigen Berufes sind die Pfleger/-innen immer sehr freundlich, kompetent, aufmerksam und hilfsbereit. Es kümmert sich vorbildlich um die Einwohner und auch die Kommunikation mit den Anverwandten könnte nicht besser sein. In medizinischen Notfällen hat man stets die richtigen Entscheidungen getroffen (Notarzt bzw. Hausarzt gerufen; zusätzliche Beobachtung des Zustandes und dessen Dokumentation sowie Rückfragen und Information der Anverwandten bei erforderlichen Entscheidungen. Rundum professionelle Arbeit. Personal allgemein Egal in welchem Tätigkeitsbereich - von der Pforte über die Heimleitung, Verwaltung und die Mitarbeiter aus den Stationen/Wohnbereichen habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Die Mitarbeiter waren stets stets sehr freundlich und Hilfsbereit. Räumlichkeiten Das Haus ist entsprechend seiner Lage schon älter und auch sehr verwinkelt. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich gestaltet. Dennoch hat man aus der gegebenen räumlichen Situation das bestmögliche gemacht. Auf Sauberkeit und Hygiene wird sehr viel Wert gelegt. Im Erdgeschoß finden sich neben der Verwaltung, einer Kapelle für regelmäßige Hausgottesdienste auch ein großer Saal für verschiedenste Zwecke. Darüber hinaus hat jeder Wohnbereich neben den funktionalen Räumen auch einen Gemeinschaftsraum, in denen die Bewohner zusammen Essen, Fernsehen oder auch andere Tätigkeiten gemeinschaftlich ausüben können. Eine Terrasse im Innenhof gibt auch den weniger mobilen Einwohnern die Möglichkeit, sich im freien aufzuhalten. Lage Das Wichernhaus liegt in Freiburg sehr zentral innerhalb der Freiburger Altstadt am Adelhauser Klosterplatz. Obwohl nur unweit vom doch recht lebhaften Augustinerplatz entfernt, ist es im Vergleich dazu am Adelhauser Klosterplatz sehr ruhig. Der einzige Nachteil sind die wenigen vorhandenen Parkplätze und die maximale Parkdauer von 1 Stunde, wobei dies von den Ordnungshütern mit schon fast übertriebenem Fleiss kontrolliert wird. Parken ohne Parkausweis (erhält man an der Pforte des Wichernhauses gegen geringes Entgeld) oder überziehen der Parkzeit schlägt mit einer € 30,- Spende pro Vorfall an die Stadtkasse zu Buche.
Klaus Denz
Seit vielen Jahren mache ich ärztliche Hausbesuche Hier.Umzug am 7.12.23 ist sicher eine gute Idee