Rummelsberger Stift St. Lorenz
Hintere Sterngasse 10 - 16 10-16, 90402 Nürnberg, Bayern
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
136 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Rummelsberger Stift St. Lorenz ist eine Pflegeeinrichtung in Nürnberg, Bayern. Die Einrichtung verfügt über 136 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Tagespflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.488,65 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
Google Bewertung
22 Bewertungen
Standort
Hintere Sterngasse 10 - 16 10-16
90402 Nürnberg
Bayern
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Bewertungen(5)
Olga Klass-Doll
Meine Mutter wurde in diesem Jahr (2025) von Mai bis September im Stift St. Lorenz gepflegt und betreut. Ich war mit der Pflege und der Betreuung sehr zufrieden. Die Mitarbeitenden waren immer freundlich, hilfsbereit und sehr aufmerksam. Besonders in den letzten Wochen als meine Mutter im Sterben lag habe ich erlebt, wie fürsorglich und einfühlsam das Pflegepersonal war. Sie haben alles getan, um die letzten Stunden so würdevoll und angenehm wie möglich zu gestalten. Sie haben sich auch um mich als Angehörige gekümmert und ermöglicht, dass ich die letzten beiden Nächte vor dem Ableben meiner Mutter dort bei Ihr verbringen konnte. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch die Mitarbeiterinnen in der Heimverwaltung habe ich als sehr kompetent, zugewandt und freundlich erlebt. Ich möchte mich herzlich für die gute Pflege und Betreuung meiner Mutter und auch für die schnelle Aufnahme in die Einrichtung bedanken. Das hat uns in einer schweren Sitzung sehr geholfen. Insgesamt ist der Stift St. Lorenz eine schön gestaltete und gut ausgestattete Einrichtung, in der man sich einfach aufgehoben füllt. Ich kann die Einrichtung auf jeden Fall weiterempfehlen.
Lea Vö
Meine Großmutter war hier ca. ein Jahr bis Oktober letzten Jahres mit immer stärker werdender Demenz auf der 2 untergebracht. Das Pflegeteam war so super nett, geduldig und hilfsbereit. Sie wussten genau wie sie mit meiner Oma umgehen mussten, wenn diese verwirrt oder aggressiv war und ich weiß sie hatte das Team sehr gerne. Auch die Einrichtung ist schön dekoriert und nicht zu klinisch, mit schönen gemeinschaftsräumen und Außenbereichen. Ich hätte mir keine bessere Unterbringung vorstellen können. Vielen Dank für euren Einsatz und eure Empathie!
Conellia Mausi
Dieses pflegeheim wird nicht empfohlen, da die pflegekräfte die arbeiten wollen, nicht berücksichtigt werden und bestimmte Voraussetzung haben wollen für die Bewohner. Obwohl nicht richtig versorgt werden
Horst Loew
Update zur Rezension: Im Herbst 2022 glaubten meine Tochter und ich mit der Wahl des Stift St. Lorenz, Bereich Katharina Tucher im EG, als zukünftigen Pflegeort meiner an Demenz erkrankten Frau, alles richtig gemacht zu haben. Die Vorgespräche waren gut verlaufen, meine Schwägerin hatte bereits einmal 7 Jahre im Stift gewohnt, unsere Wohnung lag unweit vom Stift entfernt und meine Frau war schon einmal zur Kurzzeitpflege hier. Tatsächlich war diese Entscheidung blauäugig und hat mir in Folge viel(!) Kraft gekostet. In den 23 Monaten, die meine Frau bis zu Ihrem Tod im Wohnbereich Katharina Tucher betreut/gepflegt wurde, konnte ich bei meinen regelmäßigen Besuchen sehr bald erkennen was gut und weniger gut „funktionierte“. Gut funktionierte die Betreuung/Pflege (z.B. Beschäftigung, Essengabe, Pflege, Medikamentengabe, Umgang mit sog. Hilfsmitteln, etc.) bei den Bewohnern die - insgesamt gesehen - leichte bis mittlere Betreuungs-/Pflegefälle waren. Schwieriger wurde es immer dann, wenn Bewohner zeitaufwändiger, intensiver betreut/gepflegt werden mussten. Mit dem langsam aber stetig schlechter werdendem Gesundheitszustand meiner Frau wurden die Stiftmitarbeiter bei der Betreuung/Pflege meiner Frau immer mehr gefordert - zeitlich ebenso fachlich - und waren damit, wie ich es wahrgenommen habe, nicht selten überfordert. Mit ursächlich hierbei waren auch Defizite bei den sog. Pflege-/Hilfsmitteln bezüglich Verfügbarkeit, Einsatzbereitschaft, Anwendung, Bedienung. Ich habe das immer wieder gemeldet, bei den Mitarbeitern, den Abteilungsleitern, der Heimleitung, anfangs mündlich später auch schriftlich. Diese Betreuungs-/Pflegerealität hat dazu geführt, dass ich ab Mitte 2023 täglich ca. 6 Std. im Stift bei meiner Frau war, um Engpässe/Defizite in der Betreuung/Pflege abzufedern, im Idealfall komplett abwenden zu können (z.B. durch die mittägliche Gabe von Essen u.Trinken durch mich, danach einer Ausfahrt im Rollstuhl, da das Betreuungsangebot am Nachmittag meine Frau – demenzbedingt - nicht mehr „erreicht“ hat). Letztendlich ist es mir immer schwerer gefallen von mir reklamierte Betreuungs-/Pflegeleistungen mit positiven Erfahrungen zu „verrechnen“. Die von Anfang an suboptimale Qualität der im Stift gelebten Kommunikationskultur beförderte diese Entwicklung nicht unerheblich. Wie ich es in der Rückschau beurteile, waren im Bereich Katharina Tucher zentrale Bringleistungen bezüglich Betreuung/Pflege, was Breite und Tiefe angeht, insbesondere für leichte bis mittlere Betreuungs-/Pflegefälle bemessen und damit für eine mehr fordernde Betreuungs-/Pflegesituationen, wie z.B. bei meiner Frau, nicht mehr ausreichend. Dieser Zustand hat mich immer mehr belastet. Der Umstand, dass ich im Stift natürlich auch Betreuungs-/Pflegekräfte erlebt habe, die Ihre Arbeit so gemacht haben, wie man es sich als Angehöriger wünscht, professionell und mit Empathie, konnte letztendlich meine Unzufriedenheit immer weniger kompensieren. Der Grund für ein Update der Rezension hängt mit einem von mir zur Anzeige gebrachten Datenschutzverstoß von Pflegekräften zusammen. Im Verfahren darüber habe ich erst im April 2025 lernen müssen, dass diesbezüglich im Lorenzer Stift Kirchenrecht gilt und zwar auf Grund der Weimarer Reichsverfassung Art. 137, Abs. 3 in Verb. m. GG Art. 140 u. der europ. DSGVO, Art. 91. Im umfänglichen Heimvertrag stand von Kirchenrecht nichts! Da es zu Verfahren vor Kirchengerichten grundsätzlich keinen Versicherungsschutz gibt, bedeutet das für mich, dass ich keine Unterstützung durch meine Rechtsschutzversicherung bekomme. Hinzu kommt, dass der alleinige(!) Kirchengerichtsstandort für die BRD in Hannover liegt. Dieser „Sonderweg“ der ev. Kirche macht dieses Verfahren für mich nun nicht nur schwieriger sondern auch zu einem finanziellen Risiko. Wenn ich im Jan. 2025 schon zu dem Schluss gekommen bin, dass aus meiner Erfahrung aus 23 Monaten Stift St. Lorenz dieses Heim für die stationäre Vollzeitpflege meiner Frau nicht mehr in Betracht gekommen wäre, kommt jetzt noch ein Grund hinzu.
Christina Mäckl
Meine Oma ist diesen Februar reingekommen mit der Diagnose Leberkrebs im Endstadium. So nett auch die Pfleger sind, ist das kein Ort an dem man eine krebskranke alte Frau unterbringen sollte. Ihr wurde eine Woche vor ihrem Tod (5.4.2025) noch Ergotherapie und Massage verschrieben was vielleicht ein netter Gedanke ist, aber sie wurde bereits mit Morphium vollgepumpt und konnte nichts mehr machen. Ja, es wird ein Platz bereitgestellt und ja, die Pfleger sind meistens nett und geben ihr bestes. Doch waren sie auch überfordert, was man nicht von einer Institution erwartet, die mit Palliative Versorgung wirbt. Einmal habe ich mitbekommen wie ein junger Pfleger gesagt hat „ja die kriegt eh nichts mehr mit die Alte, das bringt nichts ihr Essen zu geben“ und anschließend hat mir meine Oma unter Tränen so gut es ging berichtet wie sie abgelästert haben. Nur weil jemand nicht antwortet heißt es nicht, dass sie nicht mehr mitkriegen. Das ist mir nie aus dem Kopf gegangen. Das Heim war offensichtlich überfordert mit einer an Leberkrebs erkrankten Frau, weswegen ich die Menschen die ihre Angehörigen mit ähnlicher schweren Diagnostik davor warne sie unterzubringen, auch wenn die Möglichkeiten begrenzt sind. Im Nachhinein wäre ein Hospiz besser gewesen.