Römergarten Residenzen Haus Julia
Albert-Rißberger-Str. 1 1, 63110 Rodgau, Hessen
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
127 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Römergarten Residenzen Haus Julia ist eine Pflegeeinrichtung in Rodgau, Hessen. Die Einrichtung verfügt über 127 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.507,81 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
Google Bewertung
13 Bewertungen
Standort
Albert-Rißberger-Str. 1 1
63110 Rodgau
Hessen
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Bewertungen(5)
Alina B.
Stand Oktober 2025: Sehr negative Erfahrung – nicht empfehlenswert Leider haben wir in diesem Pflegeheim äußerst schlechte Erfahrungen gemacht. Besonders erschreckend waren zahlreiche Missstände, die aus unserer Sicht klar als Gewalt in der Pflege zu bewerten sind. Die Ernährung der Bewohner ist unzureichend. Bei Bewohnern mit Dysphagie gab es über lange Zeit nahezu täglich nur Grießbrei oder Pudding – eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung fand nicht statt. Auch die Flüssigkeitszufuhr war mangelhaft: Wenn Bewohner nicht selbstständig trinken konnten, wurde häufig nicht ausreichend unterstützt. Die Wundversorgung war fehlerhaft oder teilweise gar nicht vorhanden. Durch mangelnde Hygiene und fehlende Körperpflege wurden Wunden übersehen oder zu spät behandelt. Besonders schwerwiegend war das fehlende Fachwissen im medizinisch-pflegerischen Bereich. Notwendige Katheterpflege und Katheterwechsel wurden kaum durchgeführt, trotz mehrfacher Hinweise der Angehörigen. Die Folge war ein schwerwiegender Harnwegsinfekt, der letztlich in einer lebensbedrohlichen Sepsis endete. Genehmigte und ärztlich angeordnete Therapien wurden nicht oder nur sehr unregelmäßig organisiert und durchgeführt. Die Mobilisation im Rollstuhl fand viel zu selten statt und erfolgte, wenn überhaupt, teilweise grob und ohne Rücksicht auf Erkrankungen oder bestehende Schmerzen. Ein weiteres großes Problem war der Umgang mit Post und organisatorischen Angelegenheiten. Wichtige Schreiben von Krankenkassen und anderen Stellen wurden erst Wochen später an die Angehörigen weitergeleitet. Dadurch erhielten wir Mahnungen zu Rechnungen, von denen wir vorher keinerlei Kenntnis hatten. Zudem wurden Pflegehilfsmittel ohne Rücksprache mit den Angehörigen zurückgeschickt. In der Folge wurden offenbar Hilfsmittel anderer Bewohner mitbenutzt, was aus hygienischer Sicht absolut inakzeptabel ist. Auch die Wahrung der Intimsphäre war nicht gegeben. Es kam vor, dass eine Bewohnerin den gesamten Tag ohne Inkontinenzmaterial im Bett lag – ein Zustand, der sowohl entwürdigend als auch gesundheitlich höchst bedenklich ist. Das Personal, insbesondere die stellvertretende Leitung, trat wiederholt unhöflich und wenig empathisch auf. Der bestehende Fachkräftemangel ist deutlich spürbar, darf jedoch keinesfalls als Rechtfertigung für diese Zustände dienen. Fazit: Insgesamt haben wir leider keinerlei positive Erfahrungen gemacht. Vor allem für Bewohner, die sich nicht selbst versorgen oder äußern können, ist dieses Pflegeheim aus unserer Sicht absolut nicht zu empfehlen.
Heinz Wirkner
Das Haus Julia ist auf keinen Fall weiter zu empfehlen. Kein med. Fachpersonal vorhanden. Es werden eigenmächtige Entscheidungen vom dortigen Personal getroffen, obwohl die Absprache im Vorfeld ganz anders verlaufen war . Beim aktivieren des Notknopfes , waren Wartezeiten von über 30 Min. keine Seltenheit. Verbale Bevormundung, Zwischenmenschliche, Verbale Auseinandersetzungen mit dem sogenannten Fachpersonal. Teilweise kaum ausgebildete Pflegekräfte sondern nur Hilfskräfte. Nachts nur Notbesetzungen, bei Notknopf betätigung, wieder sind Wartezeiten von 30 - 45 Min bis jemand eintrifft keine Seltenheit. Zum Thema Essen dort, gebe ich keinen Kommentar ab. Mehrfache Durchfall Meldungen und Magenprobleme gehörten dazu. Oft musste die Heinaufsicht aus Frankfurt aktiviert werden, weil unmenschliche Handlungen stattgefunden haben. Führungskräfte, sind völlig überfordert. Über die dortige Residenzleitung, ist jede weitere Beurteilung überflüssig. Nicht weiterzuempfehlen.
Dorothea Beekman
Glücklich und dankbar, dass mein Vater die letzten Wochen seines Lebens in diesem Heim verbringen durfte. Frau Orth, Leiterin des Hauses Julia, habe ich als sehr motiviert, engagiert und empathische Frau kennen gelernt. Ihre Tür ist im wahrsten Sinne des Wortes immer für alle offen. Sie wusste, dass sie sich mit meinem Vater einen schweren Pflegefall ins Haus holt, der von einigen anderen Heimen abgelehnt wurde. Das Haus macht einen neuen, gepflegten und liebevoll gestalteten Eindruck. Es war immer sauber und ich habe keine unangenehmen Gerüche wahrgenommen. Dem ebenfalls motivierten und empathischen Pflegepersonal der Station 3B, auf der mein Vater war, spreche ich Dank und Lob für die Betreuung meines Vaters aus. Das Personal ist entweder deutsch oder spricht sehr gutes Deutsch. Was ich vom Essen mitbekommen habe, war es vollkommen in Ordnung. Auf Sonderwünsche kann eingegangen werden, sofern sie an Frau Orth herangetragen werden.
K “kmp” M
Wenn ich könnte würde ich keinen Stern geben. Vor ca 2,5 Jahren war das Haus Julia eine wirklich gute Unterkunft. Dann wechselte die Leitung und es wurde unterirdisch. Meine Mutter war in diesem Heim und ist auch wegen mangelnder Pflege und Versorgung gestorben. Trotz meiner Beschwerde be der Heimaufsicht ist die damalige völlig unfähige Pflegeleiterin mittlerweile Heimleiterin. Unfassbar. Wer seine Angehörige loswerden will ist hier allerdings richtig. Ironie off.
Kadda D.
Unsere geliebte Mutter/Oma war in diesem Pflegeheim. Sie wurde so unglaublich liebevoll betreut. Trotz des Personalmangels haben die Pflegefachkräfte regelmäßig nachgeschaut und auch sich die Zeit genommen mit den Besuchern einfühlsam zu reden. Sobald der Rote Knopf gedrückt wurde, waren die Mitarbeiter in Null Komma nichts da. Ein wirklich großes Lob! Danke danke danke. Von Familie Scheiermann, Maximov und Dieser