Psychiatrisches Pflegeheim
Feursteinstraße 55, 78479 Reichenau, Baden-Württemberg
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
140 Plätze
Freie Plätze
Pflegeschwerpunkte
Über die Einrichtung
Psychiatrisches Pflegeheim ist eine Pflegeeinrichtung in Reichenau, Baden-Württemberg. Die Einrichtung verfügt über 140 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Kurzzeitpflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.126,22 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
Google Bewertung
88 Bewertungen
Ausstattung & Services
Ausstattung
Spezialisierungen
Standort
Feursteinstraße 55
78479 Reichenau
Baden-Württemberg
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Bewertungen(5)
mr h
Ich hatte insgesamt eine wirklich angenehme Zeit. Die Zimmer sind sauber und die Betten bequem. Die Aussicht war traumhaft. Das Essen war baba und mittags gab es Kaffee&Kuchen. Die Begegnungen mit der Polizei waren tatsächlich sehr angenehm und haben den Service sogar noch aufgewertet - ein kleiner humorvoller Bonus! Einzig die ungewollte Medikation war ein kleiner Wermutstropfen, ebenso wie das entwendete Mammut-Shirt, das seit 25 Jahren treuer Begleiter ist. Vielleicht findet es ja seinen Weg zurück?! Insgesamt also eine sehr gute und intensive Erfahrung, die nur ein paar kleine Aussetzer hatte.
Markus Schmidt
Zentrum für Psychiatrie Reichenau, Station 60, Haus 17 Aufenthalt: 05.05.2025 bis 15.07.2025 Krankheitsbilder: Bipolare Störung und ADHS Mein Aufenthalt auf Station 60 im Haus 17 des Zentrums für Psychiatrie Reichenau war eine durchweg positive und für meine Genesung äußerst wertvolle Erfahrung. Trotz der Herausforderungen, die meine Krankheitsbilder (Bipolare Störung und ADHS) mit sich bringen, fühlte ich mich hier hervorragend aufgehoben und umfassend betreut. Medizinisches und Therapeutisches Personal: Das Fachwissen der Ärzte ist herausragend. Ich fühlte mich stets kompetent beraten und meine Fragen wurden ausführlich und verständlich beantwortet. Besonders hervorzuheben ist, dass man sich während der Visite wirklich gehört fühlt. Meine Anliegen und Beobachtungen wurden ernst genommen und in die Behandlungsplanung integriert, was ein Gefühl von Vertrauen und Partnerschaft schuf. Die Therapeuten sind ebenfalls von höchster Qualität; ihre Empathie und Professionalität haben maßgeblich zu meinem Fortschritt beigetragen. Die Pflege war bis auf wenige Ausnahmen wunderbar und stets hilfsbereit, zugewandt und verständnisvoll. Auch die Reinigungskräfte trugen mit ihrer gründlichen Arbeit zu einer stets sauberen und angenehmen Wohlfühl-Umgebung bei. Patientenkontakt und Gemeinschaft: Der Patientenkontakt war sehr gut. Ich habe hier teils wundervolle Mitpatienten kennengelernt, die jederzeit hilfsbereit waren und mit denen sich eine unterstützende Gemeinschaft entwickelte. Dieser Austausch untereinander war ein wichtiger Bestandteil meiner Genesung und der gesamten Therapie. Therapieangebote – Ein Highlight des Aufenthalts: Die Vielfalt und Qualität der Therapieangebote waren beeindruckend und haben mir besonders gutgetan: Tanztherapie: Dies war für mich schlichtweg die beste Therapie von allen. Sie ermöglichte einen einzigartigen Zugang zu Emotionen und Bewegungen. Musiktherapie: Eine sehr gute Therapie, die auf kreative Weise zur Entspannung und zum Ausdruck verhalf. Bogenschießen: Obwohl ich es noch nie zuvor gemacht hatte, stellte sich Bogenschießen als eine tolle Therapie heraus, die Konzentration und innere Ruhe förderte. Laufgruppe: Die Laufgruppe war sehr gut und inspirierend, um körperlich aktiv zu bleiben und den Kopf freizubekommen. Achtsamkeit: Eine wirklich gute Therapie, die mir sehr gefallen hat und mir half, im Hier und Jetzt anzukommen. Yoga: Auch Yoga hat mir gefallen und trug zur körperlichen und geistigen Entspannung bei. Entspannung: Die angebotenen Entspannungseinheiten waren super und sehr hilfreich, um zur Ruhe zu kommen. Physio: Die Physiotherapie hat wirklich gut geholfen, körperliche Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Hier bin ich zwar gequält worden, möchte es aber nicht missen. Gruppentherapie IKG: Diese Therapie war sehr lehrreich und ging sehr in die Tiefe, was mir half, neue Perspektiven zu gewinnen und mich mit anderen auszutauschen. Pflegegespräch: Die regelmäßigen Pflegegespräche waren sehr nützlich, um den Alltag zu strukturieren und aktuelle Herausforderungen zu besprechen. Einzelgespräch beim Therapeuten: Hier entstand eine sehr gute Bindung. Die Gespräche waren sehr tiefgehend und zielführend, was entscheidend für meine persönliche Entwicklung war. Gebäude und Zimmer: Das Haus 17 mag zwar älter sein, ist aber sehr gut in Schuss und strahlt eine angenehme Atmosphäre aus. Die Zimmer sind standardmäßig eingerichtet, in einem alten, aber dennoch guten und sauberen Zustand, was für einen angenehmen Aufenthalt sorgte. Der Garten ist wunderschön und lädt zum verweilen ein! Sozialdienst: Der Sozialdienst war einfach nur TOP. Die Unterstützung und Beratung in allen organisatorischen und nachklinischen Fragen waren hervorragend und haben mir große Sicherheit gegeben. Essen: Das Essen in der Klinik war befriedigend. Es war ausreichend und abwechslungsreich, auch wenn es natürlich den Gegebenheiten einer Großküche unterliegt. Fazit: Insgesamt gesehen war mein Aufenthalt eine äußerst wertvolle sowie heilsame Erfahrung.
Nicole Preiser
Aufenthalt auf Station 60, vom 19.05. - 29.07.25 Diagnose: PTBS, rezidive mittelgradige Depression, Angsstörungen Meine Zeit auf der Station 60 war für mich sehr hilfreich. Ich habe mich jederzeit gesehen gefühlt und auch sicher. Die Therapieangebote sind weit gefächert und haben mir persönlich sehr weitergeholfen. Das Pflegepersonal war jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle, kompetent, einfühlsam & präsent. Wenn man sich an die Regeln hält ist alles Bestens. Die Gruppentherapien waren für mich sehr Aufschlussreich und informativ. Die Therapeuten sind jeder für sich eine große Hilfe wenn man sich darauf einlässt und offen ist auch etwas verändern zu wollen. Ein kleiner Einblick in meine Therapien: Kunsttherapie Tanztherapie PMR/ Entspannung Gruppentherapien Soziales Kompetenz Training Achtsamkeit Bogenschießen Offenes Atelier Physiotherapie Einzeltherapie Bezugspflegegespräche Jede einzelne Stunde hatte das Potenzial mich besser zu verstehen und mir Erkenntnisse zu bringen die mir sehr weitergeholfen haben. Sehr heilsam war für mich auch die weitläufigen Gartenanlagen, das viele Grün und die Tiere hier. Absolut wichtig waren auch die Kontakte zu den anderen Mitpatienten. Die sozialen Kontakte, das gegenseitige Verständnis, die sehr bereichernden Gespräche und nicht zu vergessen auch den Spaß den wir hatten. Hier habe ich bei mir wieder entdecken können das alles noch in mir ist und ich auch wieder Freude und Spaß leben konnte. Auch das Angebot den sozialen Dienst nutzen zu können und die fachliche Kompetenz waren sehr hilfreich, grade in Bezug auf die Zeit nach der Klinik. Ich gehe gut gerüstet und zuversichtlich in meinen Alltag zurück. Ich bedanke mich für die sehr wertvolle Begleitung während meines Aufenthaltes.
No name
Als meine Schwägerin von den Verwandten auf Grund schweren Verdachtes ihrer Auffälligkeiten eine Zwangseinweisung in diese Klinik, durchsetzten , wurde die erste vermutliche Diagnose , Schizophrenie gestellt... Auf alle Aussagen des Personals und der Ärzte, die von uns über vieles Schwerstauffälliges informiert waren , wurde sie unfassbarerweise von dem zuständigen Richter zwei Tage später wieder entlassen!. Nach dem sie dann Zuhause war eskalierte ihre Situation im Höchstmaße, sie fuhr einen Amoklauf mit dem Auto, wobei Menschen gefährdet wurden , gesucht und gejagt von Hubschrauber und vielen polizeieinsatzwägen und dann nach zig Stunden gefasst , wurde sie zurück unter Polizeieinsatz und Handschellen, in die selbige Klinik Reichenau zurück gebracht, wo sie dann mit schweren Medikamenten still gelegt wurde.. mit der darauf folgenden Diagnose , paranoide Schizophrenie. Sie wurde ca 3- 4 Wochen später ohne dass sie mit diesem Schweregrad der Erkrankung unter weiterer Betreuung (sprich Reha) um sie weiter aufzufangen begleitet wurde , einfach nur nach Hause entlassen , so dass dann das Unvermeidliche geschah.. Da sie aufgrund des Amoklaufs, in ihrem krankhaften Ausnahmezustand, ihren Führerschein abgenommen bekam, und vieles mehr, wie ins Besondere die medikamentöse Behandlung, bei der sie völlig verändert , apathisch, und völlig hoffnungslos ,so wie völlig neben sich zu sein schien, sich suizidierte . Ein großes ärztliches und richterliches Versagen, in dieser Klinik.
Flo
Ich hatte dieses Jahr einen Aufenthalt auf der Station 26 über mehrere Monate (Krankheitsbild rezidivierende schwere Depression). Das Personal hat sich durch die Bank hinweg immer (sofern grad kein dringlicherer Fall) die Zeit genommen um bestmöglich auf meine Fragen und Bedürfnisse einzugehen. Hervorzuheben sind die Oberärztin, die vom Eingangsgespräch an für jede zu behandelnde Person ein unglaubliches Maß an Empathie und Verständnis zeigt, als auch die Stationsälteste die diese Station mit einem außergewöhnlichem Engagement führt. Wirklich alle Mitarbeiter begegnen einem immer mit Freundlichkeit und arbeiten sehr gewissenhaft und professionell. In meinen therapeutischen Gesprächen und in der Visite wurde ich immer bestens betreut und aufgeklärt und alle Fragen beantwortet, auch zur Medikation welche für mich immer offen und transparent besprochen wurde. Das Angebot an Therapien ist gut, aber auch nicht zu fordernd, was auch am Zweck dieser Station liegt. Man hat aber auch Möglichkeiten sich selbst zusätzlich zu beschäftigen, oder auch Angebote der Klinik außerhalb der Station wahrzunehmen. Sehr positiv fand ich sowohl die Musiktherapie (man braucht hier keine Vorkenntnisse und hat absolut keinen Leistungsdruck) als auch das offene Atelier (Kunsttherapie). Der Sporttherapeut deckt ein breites Angebot an Sport und Bewegung ab und geht auch bestmöglichst auf alle Bedürfnisse der Patient*innen ein. Das Essen ist für eine Großküche wirklich gut, das gesamte Gelände ist schön gestaltet. Alles in allem bin ich mit meinem Aufenthalt sehr zufrieden und dem gesamten Personal sehr dankbar für ihre Hilfe.