Psychiatrische Pflege Lindenhof
Daldorfer Str. 2, 24635 Rickling, Schleswig-Holstein
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
100 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Psychiatrische Pflege Lindenhof ist eine Pflegeeinrichtung in Rickling, Schleswig-Holstein. Die Einrichtung verfügt über 100 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Kurzzeitpflege. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
Google Bewertung
108 Bewertungen
Standort
Daldorfer Str. 2
24635 Rickling
Schleswig-Holstein
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Bewertungen(5)
Vanda
Ich stellte mich in einer akuten Krisensituation vor und wurde auf die Aufnahmestation 3A gebracht. Die Ärzte wirken äußerst uninteressiert und kalt. Wegen zunehmender körperlicher Beschwerden in den ersten acht Tagen, musste ich erst das Wort Presse erwähnen, bevor man mich anständig untersuchen konnte. Das Essen und die Bestellung von diesem war ein Akt, der eigentlich auch nicht funktioniert hat. Es gab trockenes Brot, Schmelzkäse für Gemüse fehlte laut Angaben des Personals das Geld. So wie scheinbar auch für schimmelfreie Badezimmer, denn in jedem Badezimmer der Einrichtung lässt sich Schwarzschimmel finden. Nach zwei Wochen wurde ich ohne nachvollziehbaren Grund auf Station 13 (junge Leute und Psychosen) verlegt, obwohl ich starke Symptome im Bereich Trauma zeigte. Jegliche therapeutische Maßnahmen fanden nicht statt, somit wurde der Aufenthalt zu einer reinen Verwahrung. Mit der mir zugeteilten Therapeutin befand ich mich leider immer wieder auf dem Weg in der Dissoziationen, trotzdem wurde mir ein Wechsel des Therapeuten untersagt. Auf die Bitte, meine damalige Betreuung aus dem Entlassungsbrief zu entfernen, bekam ich einen neuen Entlassungsbrief immer noch mit der seit 8 Jahren nicht mehr vorhandenen Betreuung und wurde über zwei Seiten lang beleidigt. Generell hat man hier das Gefühl, dass einem keiner helfen möchte. Lediglich die Studienleitung und die Therapeutin der 3A hat mich ernst genommen.
Marc P
Meidet auf jeden Fall die Station 12, Dreck, Schimmel, meine Gardinen sind 2 Bettlaken und die Mitarbeiter bis auf wenige Ausnahmen sind Respektlos und wollen mir als Pflegekraft meine Medikation in frage stellen, obwohl ich das mit einem Arzt besprochen habe. Jeden Abend eine Diskussion weil ich 5mg von max 10mg Bedarf an Diazepam abholen möchte...🤦🏼♂️ das hier ist eine Reinste Katastrophe. Zu wenig Essen, Kaltes Essen, Mittagessen 20 min zu spät usw usw... Ich nutze den Aufenthalt um mir genau Notizen und Beweisfotos zu machen, die ich danach an die zuständige Kommission und ebenfalls an die Krankenkasse weiter gegeben werde! Meine Absichten dahinter sind das zukünftige Patienten nicht im Dreck und Schimmel leben müssen und auch das Pflegepersonal sich besser mal langsam selbst reflektieren sollte! Mit besten Grüßen 🙆🏼♂️ Kapitel 1 Seite 1 Fortsetzung folgt 💪🏼 Anbei noch ein paar Schnappschüsse 😉
Sandra Kotzahn
Leider habe ich mich in diesem Krankenhaus überhaupt nicht gut aufgehoben gefühlt. Der Umgang war häufig unfreundlich und respektlos. Besonders belastend war, dass jede Pflegekraft etwas anderes gesagt hat – klare Absprachen oder ein einheitliches Vorgehen gab es kaum. Über die Weihnachtszeit durften andere Patientinnen und Patienten ganz selbstverständlich Besuch auf der Station und auch in den Zimmern empfangen. Ich selbst hatte jedoch ständig das Gefühl, besonders stark beobachtet und kontrolliert zu werden. Diese Ungleichbehandlung war sehr belastend und hat mein Gefühl von Sicherheit weiter untergraben. Als Patientin hatte ich außerdem den Eindruck, dass viele Fragen unerwünscht sind. Wer nachfragt oder Dinge verstehen möchte, gilt schnell als unangenehm oder unbequem. Auch der Umgang mit Medikamenten war problematisch: Sobald man diese nicht sofort annehmen möchte oder Bedenken äußert, ändert sich der Ton deutlich. Statt Unterstützung habe ich Druck erlebt. Besonders schlimm war eine Situation, in der ich mehrfach klar gesagt habe, dass ich im Moment nicht reden kann, weil ich zu aufgewühlt bin. Trotzdem wurde ich von einer Pflegerin und einer Bereitschaftsärztin zu einem Gespräch gezwungen. Gerade in einem psychiatrischen Setting empfinde ich so etwas als absolut grenzüberschreitend. All diese Erfahrungen sind der Grund, warum ich mich fünf Tage vor einem geplanten Vorgespräch für einen Stationswechsel selbst entlassen werde. Ich habe mich nicht ernst genommen, nicht respektiert und stellenweise sogar retraumatisiert gefühlt – insbesondere durch das Verhalten einzelner Pflegerinnen. Sehr enttäuschend. So sollte mit hilfesuchenden Menschen nicht umgegangen werden. Einfach nur schlecht 🤢🤢🤢🤢 Sehr geehrte Damen und Herren, Ergänzung zu meiner Stellungnahme möchte ich festhalten, dass ich seit vier Jahren eine feste Medikation aufgrund meiner Epilepsie einnehme und seitdem anfallsfrei bin. Mein Aufenthalt in Ihrer Klinik erfolgte ausdrücklich nicht wegen meiner Epilepsie, sondern aufgrund eines anderen gesundheitlichen Problems. Trotzdem sollte mir während des Aufenthalts mein bewährtes Epilepsie-Medikament abgesetzt und durch ein anderes Präparat ersetzt werden. Dies geschah, obwohl keine epileptologischen Gründe vorlagen und ich wiederholt darauf hingewiesen habe, dass meine bestehende Medikation gut eingestellt ist und seit Jahren stabil wirkt. In der Folge kam es über einen Zeitraum von etwa anderthalb Wochen zu massiven und belastenden Diskussionen bezüglich meiner Medikation. Ich musste mit insgesamt drei verschiedenen Ärzten sprechen, bis schließlich nachvollzogen und akzeptiert wurde, dass eine Umstellung meiner Epilepsie-Medikation weder notwendig noch sinnvoll ist. Dieser Umgang hat mich zusätzlich verunsichert und emotional stark belastet. Gerade bei einer seit Jahren stabil eingestellten Epilepsie halte ich ein solches Vorgehen ohne klare medizinische Indikation für nicht angemessen. Mit freundlichen Grüßen Sandra Kotzahn 💪☝️☝️💪☝️💪☝️💪☝️💪☝️💪☝️
Sigrid Tautorus
In diese Klinik gewesen zu sein ist der größte Fehler den ich gemacht habe. Erst passiert überhaupt nichts, sitzt man das vier Wochen auf der Aufnahme, kommt dann endlich auf Station und passiert immer noch nichts, dann heißt es vom Chefarzt Eismann , das keine Verlängerung nötig ist. Er hat nicht mal eine Diagnose und das belastende wird nur angekratzt. Dann wird man nach Hause geschickt obwohl man in einem tiefen Loch ist. Auch andere Therapien wie Kg oder ähnliches sowie wichtige Rückendiagnose Stellungen werden nicht berücksichtigt. Unter aller Kanone diese Klinik ! Die Seelsorge ist so toll , die weiss welcher Schuh drückt und versucht ihn mit einem zu einem passendem Schuh zu werden.
Katharina Müller
Nun, wo soll man da anfangen? 3 Sterne (eigentlich 10 minus 1 für den Oberarzt) für Station 15 und minus 10 für Station 10a. St.15 ist, von Oberarzt abgesehen (Durch seine Sarkastische Ader bereits bekannt), sehr familiär und die Pfleger sind mit dem Herzen und dem Verstand dabei. Das genaue Gegenteil von St.10 a, wo das Personal oberflächlich, faul ...muss man hier leider sagen und von einer Pflegerin darf man sich anhören, sie sei auch psychisch labil, depressiv/aggressiv und selbst in Behandlung. Von der Sauberkeit, möchte ich mich hier nicht großartig äußern....die war unterirdisch. Man bekam das Gefühl, hier zu sein um die Betten zu füllen. Die 2 Wochen die mein Mann dort war, wurde im täglich von Montag bis Freitag Beschäftigungstherapie Angeboten.... keine anderen Therapien die für seine Verfassung gut gewesen wären. Wo bleibt die Psychotherapie? Den ganzen Tag dumm rum Sitzen...da braucht er nicht in eine Klinik für. Bin extrem enttäuscht, denn in st. 15 hatte man ihn wunderbar aufgebaut innerhalb 4 Wochen....2 Wochen Station 10 a und man kann von vorne anfangen. Sehr schade und sehr ärgerlich.