
Ludwig-Weber-Haus
Ehrenstraße 29, 41066 Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Ludwig-Weber-Haus ist eine Pflegeeinrichtung in Mönchengladbach. Ansprechpartner: Susanne Claßen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
Google Bewertung
17 Bewertungen
Standort
Ehrenstraße 29
41066 Mönchengladbach
Nordrhein-Westfalen
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Bewertungen(5)
A. Bednorz
sehr gutes Pflegeheim! Meine Mutter war von Ende Januar 2024 bis April 2025 auf Station 1 und hat sich dort sehr wohl gefühlt. Das gesamte Team ist sehr engagiert, es gibt fast täglich Beschäftigungen. Das Pflegeteam geht sehr liebevoll und herzlich mit den Bewohnern um. Auch in den letzten Wochen, als meine Mutter bettlägerig war, ist sie immer mit einbezogen worden. Vielen Dank nochmal für alles!!
Ute Dahmen
Unsere Mutter zog im März 2017 mit beginnender Demenz in den Wohnbereich 2. Von Anfang an waren sowohl meine Mutter als auch wir Angehörigen mit der Betreuung, der Pflege und der Hinwendung sehr zufrieden. In allen Phasen der fortschreitenden Demenz fühlten wir uns von den Mitarbeitern immer gut unterstützt, die menschliche Zuwendung zu unserer Mutter war immer sehr liebevoll. Unsere Mutter verstarb im Februar 2022 und wurde bis zur letzten Minute sehr liebevoll gepflegt und umsorgt und auch für uns gab es immer (!!) ein offenes Ohr. Auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank für alles.
Horst Luckey
Vorweg gestellt, Ich habe einen sehr guten Eindruck vom Pflegeheim, auch wenn es dann und wann (sehr selten) nicht so ganz lief, wie ich es mir dachte. Aber da, wo Menschen unter Stressbedingungen hoch qualifizierte Arbeit leisten, kann das auch nicht anders sein! Wir haben meine Mutter vor 5 Monaten dement ins Pflegeheim gebracht. Zu Hause, mit 24-Stunden-Betreuung, war es mitlerweile unmöglich. Das heißt, die Eingangsvoraussetzung für die Pflege war erschwert. In den Monaten erlebte ich immer wieder, wie fürsorglich man sich um meine Mutter bemühte, auch wenn so einige Integrationsbemühungen bei ihr ins Leere liefen. Was etwas problematisch war, ist dass meine Mutter einen starken Bewegungsdrang hatte. Aber für tägliche, längere Spaziergänge war einfach die Personalsituation nicht gegeben. Hier musste ich daher selbst tätig werden. Vor 2 Wochen ist dann meine Mutter plötzlich innerhalb von 3 Tagen gestorben. Da in dieser Zeit fast immer ein Familienangehöriger vor Ort war, konnte ich feststellen, dass auch die Sterbebegleitung im Pflegeheim nicht vernachlässgt wird. Regelmäßig kam jemand vorbei und "kümmerte" sich, und wenn ich doch mal klingeln musste, ging es ganz schnell. Fazit: So wie ich eingangs schon erwähnte, es handelt sich hier um ein wirklich empfehlenswertes Pflegeheim, und da habe ich von dem sehr guten Zimmer noch gar nicht gesprochen. Situationen in denen es denn mal "hakelt", muss man eben selbst mal tätig werden. Einen alten Menschen hier abzugeben heißt ja nicht "fire and forget"!
Angelika Kanters
Mein Vater war über fünf Jahre zur Pflege auf Station 2. Wir erlebten zugewandte, liebenswürdige und fleißige Pflegepersonen, leider auch inkompetente, grobe und faule Bedienstete. Tägliche Besuche hielten ihn mental aufrecht und erlaubten den Angehörigen, unterstützend und schützend eingreifen, was häufig erforderlich war. Nach ärztlicher Aussage war er in einem stabilen Zustand. Ab Mitte März 2020 begann mit dem kompletten "Besuchsverbot" eine menschliche Tragödie, die mein hilfsbedürftiger und mehrfach schwerstbehinderter Vater nicht überlebte. Telefonisch wurden wir informiert, dass Besuch "ab jetzt" gesetzlich verboten sei. Es gab keine Möglichkeit, ihm dies zu erklären, ihn zu trösten oder zu beruhigen. Da er nicht telefonieren oder skypen konnte, war mein Vater völlig isoliert von seinen Lieben. Die Heimleitung untersagte ihm trotz Nachfragen und Argumentation unnachgiebig sein gesetzliches Recht, als Palliativpatient und aus sozial-ethischen Gründen Besuch empfangen zu dürfen. Gleichzeitig wurden alle regelmässigen Therapien gestrichen. Selbst als mein Vater im Sterben lag, wurde weder sein Arzt hinzugezogen noch seine Familie informiert. Sogar Mitarbeitende des Ludwig-Weber-Hauses äusseren später ihre Fassungslosigkeit über diese Unterlassung. Nach seinem Tod erfuhren wir, dass er wochenlang kaum gegessen und getrunken habe und immer grauer im Gesicht wurde. Davon waren die Angehörigen trotz regelmässiger Anrufe nicht informiert worden. Mein Vater verstarb in der Nacht zum 5.5.2020 - abgemagert, ausgezehrt und sehr einsam.
Michael Lakämper
Unser sehr kranker aber geistig vollkommen klar denkender Vater musste sich Anfang des Jahres 2021 aus gesundheitlichen Gründen recht spontan dafür entscheiden in ein Pflegeheim zu ziehen, da hier die allzeitige Rundumpflege gewährleistet ist. Die ganze Familie war deswegen besorgt, auch weil wir alle mit der momentanen Pandemiesituation mit besonderen Ungewissheiten konfrontiert werden. Zu unserem ganz großen Glück wurde für unseren Vater gerade zum rechten Zeitpunkt ein Zimmer im Ludwig-Weber-Haus im Wohnbereich auf der ersten Etage frei. Vom ersten Moment an kümmerte sich speziell die Wohnbereichsleiterin und ihr ganzes Team sehr sachkundig, kompetent, liebevoll und zeitintensiv um unseren Vater. Auch die hervorragende hausinterne Absprache und die gelebte Mitmenschlichkeit im LWH sind sehr positiv zu erwähnen. Als es unserem Vater in den letzten Wochen gesundheitlich immer schlechter ging, wurde es uns als Angehörige nach Rücksprache mit der Bereichsleiterin durch die Heimleiterin sogar ermöglicht, ihm - unter Beachtung aller Corona-Bestimmungen - allzeitig nah zu sein. Unser Vater war sehr glücklich hierüber und sehr dankbar. Unser Vater verstarb im März 2021 in unserem Beisein. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei allen bedanken! Gabriele Lakämper & Monika Beck