Haus St. Maria Ramersdorf
St. Martin-Straße 65, 81669 München, Bayern
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
208 Plätze
Freie Plätze
Pflegeschwerpunkte
Über die Einrichtung
Haus St. Maria Ramersdorf ist eine Pflegeeinrichtung in München, Bayern. Die Einrichtung verfügt über 208 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 4.236,73 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
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28 Bewertungen
Ausstattung & Services
Ausstattung
Spezialisierungen
Standort
St. Martin-Straße 65
81669 München
Bayern
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Bewertungen(5)
Irene Baur
Meine Mutter ist mit Demenz vor 13 Monaten ins Pflegeheim Münchenstift in die Wohngruppe für Menschen mit Demenz eingezogen und starb dort vor einem Monat. Ich hatte stets das Gefühl, dass gut für sie gesorgt wurde. Schließlich wurde es auch ihr zu Hause (so nannte sie es auch !). Nicht nur meine Mutter, sondern auch wir Angehörigen wurden durch die Lebens-und Sterbehilfe vom Heim in dieser Zeit gut begleitet. Ich lebe nicht in München und war deshalb nicht so häufig wie meine Schwester zu Besuch. Das Pflegepersonal kannte mich trotzdem.
Birgit B.
Mein Lebensgefährte befand sich ca. 5 Monate in der offenen Geronto. Er war fortgeschritten dement und hilflos. Ich habe ihn täglich besucht und ihm abends beim Essen und Trinken geholfen. Was ich in diesem Hause erleben mußte, hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Medikamentenverteilung zum Abendessen erfolgte ohne die nötige Sorgfalt. Ein wichtiges Medikament hat oft gefehlt. Im Speisesaal sah ich einmal nachmittags eine große Tablette auf dem Boden liegen. Hat da niemand bei der Medikamenteneinnahme geholfen und auch nicht bemerkt, daß hier etwas schiefgelaufen ist? Auch die Brille meines Lebensgefährten lag einmal auf dem Boden. Das Pflegepersonal saß auf dem Balkon und hat dies nicht bemerkt. Eine Mitbewohnerin hatte mich darauf angesprochen, als ich nachmittags gekommen bin. Ich habe die Brille an mich genommen und erst später erkannt, daß ein Glas herausgebrochen war. Das habe ich abends im Speisesaal auf dem Boden gefunden, obwohl bereits gewischt worden war. Wurde das Brillenglas nicht gesehen oder hatte niemand Lust, es aufzuheben? Der lieblose Umgang mit meinem Lebensgefähten war für mich nur schwer zu ertragen. So mußte ich auch einmal abends miterleben, wie meinen Lebensgefährten im Bett Tropfen in den Mund geschüttet wurden, ohne daß darauf geachtet wurde, ob er sie auch schluckt.. Die Tropfen sind ihm später aus dem Mund gelaufen. Das hat die Pflegekraft nicht mehr gesehen, da sie bereits rauchend auf dem Balkon saß. Ein entsprechender Hinweis von mir wurde von ihr wortlos ignoriert. Im Juni, während einer bereits länger andauernden Hitzephase, habe ich meinen Lebensgefährten im Speisesaal vorgefunden, den Kopf herunterhängend und viel zu dick gekleidet! Er trug ein langärmeliges Wintersweatshirt mit Innenfleece, ein Unterhemd und eine lange Winterjogginghose ebenfalls mit Innenfleece bei mehr als 30°C Außentemperatur (auch die Innenräume waren sehr warm, da keine Klimatisierung). Sein Unterhemd war durchgeschwitzt. Am Tag darauf lag er im Bett, komplett bekleidet und bis zum Hals zugedeckt. Im Zimmer war es heiß. Ich habe mich an den Wohnbereichsleiter gewandt und einen Heulkrampf bekommen. Ich habe darauf hingewiesen, daß mein Lebensgefährte ohnehin zu wenig trinkt und wenn er dann auch noch schwitzt, wird er austrocknen und sterben. Die nächsten 2 Tage lag er nachmittags wieder vollständig bekleidet (mit Socken!) und zugedeckt im Bett und am darauffolgenden Tag kam er mit Austrocknung (Exsikkose), Nierenversagen und Blutvergiftung ins Krankenhaus. Ich konnte die ständige Überhitzung nicht verhindern, egal mit wem ich alles gesprochen habe. Mein Lebensgefährte konnte sich im Krankenhaus noch einmal erholen und kam mit Blasenkatheter zurück in dieses Pflegeheim, obwohl ich im Krankenhaus heulend darum gebeten hatte, ihn nicht dorthin zurückzuschicken. Nur 3 Tage später mußte erneut die Rettung gerufen werden. Der Grund war Katheterstau. Man hatte ihn zunächst im Rollstuhl auf den Schlauch gesetzt. Ein Bereitschaftsarzt kam, hat den Katheter gespült und den Katheterstau behoben. Nachmittags wurde er zu Bett gebracht und auf den Schlauch gelegt. Erneuter Katheterstau. Dieses Mal wurde die Rettung gerufen. Leider mußte er jedes Mal in dieses Heim zurück. Er kam dann noch einmal längere Zeit ins Krankenhaus und ist zwischenzeitlich verstorben. Für meinen Lebensgefährten ist es zu spät. Es ist mir aber ein Anliegen, andere Angehörige zu warnen. Wenn Sie jemanden lieben, geben Sie ihn besser nicht in diese Einrichtung. P.S.: Letzte Woche erhielt ich per Post ein an mich adressiertes Kuvert. Absender Münchenstift. Im Kuvert befand sich eine Karte adressiert an einen Herrn, dessen Name aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht genannt werden darf. Mit der Karte drückt die Hausleitung diesem Herrn ihre aufrichtige Anteilnahme aus zum Tod seiner Mutter. Da hat man es nicht geschafft, die Karte in den richtigen Briefumschlag zu stecken. Mehr ist über die wenig sorgfältige, gleichgültige Arbeitsweise in diesem Haus nicht zu sagen.
Dmytro Zahrebelnyi
Ich möchte hiermit eine deutliche Warnung aussprechen: Wenn sich die Situation nicht ändert und das Personal weiterhin Lebensmittel mit nach Hause nimmt, wird diese Information gegebenenfalls an die Öffentlichkeit und die zuständigen Kontrollbehörden weitergeleitet. Dies kann schwerwiegende Folgen für den Ruf der Einrichtung haben. Wir fordern, dass umgehend ein offizieller Speiseplan veröffentlicht wird – mit genauen Angaben, welche und wie viele Lebensmittel jedem Bewohner pro Tag zustehen. Ernährung ist kein Privileg, sondern ein grundlegendes Bedürfnis!
Rin
Unsere Mutter war von November 2024 bis Anfang Juni 2025 in der offenen geronto Wohnbereich 4 im Münchenstift Ramersdorf untergebracht und wir können nur Positives berichten. Von Anfang an haben wir uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Pflegerinnen und Pfleger der Wohngruppe waren nicht nur äußerst kompetent, sondern auch alle unglaublich herzlich, geduldig und einfühlsam im Umgang mit unserer Mutter. Es war spürbar, dass das Team ihre Arbeit mit viel Engagement und Menschlichkeit ausübt. Auch ein großes Lob an die Verwaltung: Anliegen wurden immer ernst genommen, es gab stets ein offenes Ohr und alles lief sehr professionell und zuverlässig ab. Die Kommunikation war transparent und freundlich. Ebenso möchten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Cafeteria sowie der Küche hervorheben immer freundlich, zuvorkommend und mit einem Lächeln im Gesicht. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Mutter in dieser Zeit so gut betreut und umsorgt wurde. Anfang Juni fand dann ein Wechsel in das Münchenstift Alfons-Hoffmann-Haus statt, um sie näher zu unserem Wohnort zu haben. Ein ganz herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Münchenstift Ramersdorf!
Silvano Sisti
Meine Mutter hat mehrere Jahre dort gewohnt. Wir waren sehr froh, das wir eine Einrichtung gefunden haben wo sich meine Mutter wohl gefühlt hat. Alle Mitarbeiter waren freundlich und das Essen soll sehr gut gewesen sein. Es wurden viele Aktivitäten wie Spiele und Bewegungsübungen durchgeführt. Es gab Wochenprogramme wie Theater oder Vorführungen. Solange meine Mutter mobil war gab es keine Probleme. Nach Krankheiten und Brüchen war das anders. Bei den Besuchen ist mir oft aufgefallen, das trotz des Läutens der Notfall Klingel es oft bis zu 30 min gedauert hat bis ein Pfleger/in kam. Ich selber habe das auch getestet und die Begründung war manchmal war ich in Pause oder war woanders beschäftigt. Mir ist auch Personalmangel aufgefallen. Ich habe sogar öfters eine Bewohnerin gefüttert die selbst nicht richtig essen konnte. Den Pflegern war das scheinbar egal. Ganz schlimm war es wenn die Windeln voll waren und diese gewechselt werden mussten. Das dauerte oft ewig und die Pfleger waren dann sehr grob. Das fand ich leider nicht so gut. Meine Mutter stürzte einige Male und brach sich auch einige Knochen das sie gesundheitlich immer wieder zurückgeworfen hat. Nach dem letzten Sturz konnte sie sich kaum mehr bewegen und kam einige Tage später erneut, diesmal wegen massiver Dehydrierung ins Krankenhaus wo sie auch kurz darauf verstarb. Da war für mich sofort klar das sie Vernachlässigt wurde. Das bestätigte mir auch ihre Zimmer mit Bewohnerin. Ich kann nur an alle Angehörigen appellieren, passt auf das ihre Liebsten genug zu trinken bekommen und die Pflege erhalten die sie auch verdienen und bezahlen.