
Geronto-Psychiatrische APH Haus Sebastian
Dickstr. 60 60, 46519 Alpen, Nordrhein-Westfalen
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
74 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Geronto-Psychiatrische APH Haus Sebastian ist eine Pflegeeinrichtung in Alpen, Nordrhein-Westfalen. Die Einrichtung verfügt über 74 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 3.845,21 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
MDK-Bewertung
Google Bewertung
29 Bewertungen
Standort
Dickstr. 60 60
46519 Alpen
Nordrhein-Westfalen
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Bewertungen(5)
Heinz pdger Wilsibf
Gut, für mich zu einsam gelegen,ich möchte das Leben noch spüren,deswegen suche ich noch anders ca wo.seid nicht sauer.
Carsten Neuhoven
Ich habe lange überlegt( fast 3 Jahre), ob ich hier was schreibe. Aber ich bin es meinem Vater schuldig. Ich fang mal mit überfordertem Personal an, mit alleingelassenem Personal, mit allein gelassenen Patienten und und und. Wenn ich mir die Bewertungen ansehe, weiss man das sich entweder niemand traut oder die hier geschriebenen gefakt sind. Wir kannten solche Sachen nur aus dem Fernsehen und meine Familie war mit der Demenz meines Vaters daheim total überfordert. Deswegen kam er nach Veen. Ab Einlieferung war alles anders ( was nicht nur am Heim lag ). Mein Vater war immer weiter kopfmässig weg und wurde mehrfach ins KH gebracht. Einmal haben wir ihn besucht und er so vollgepumpt mit Medikamenten, dass er auf nichts und niemand mehr reagierte. Auf nichts. Nur noch auf einen Punkt geschaut und sich nicht mehr bewegt hat. 1,5h. Dann kam er ins KH weil er gestürzt ist, niemand das gesehen hat und aussah als wäre er verprügelt worden ( war er aber nicht ). Er musste erst mehrere Tage entnüchtert werden, da er total über medikamentiert und dehydriert war. Der Arzt hat uns mehrfach gesagt, wir müssen uns wehren und sollten das zur Anzeige bringen. Wir haben über eine Anzeige nachgedacht, aber wem hätten wir damit wohl am meisten geschadet ? Von dem Unfall hat er sich nie mehr erholt und ist 3 Monate später in Veen gestorben. Die Vorwürfe, zu wenig gemacht zu haben, werde ich mir immer machen, deswegen musste ich jetzt was schreiben. Das Heimpersonal ist schlicht mit der Zahl der Patienten total überfordert und hat einfach bei der Belegung viel zu viel zu tun ( Das Personal tut mir übrigens leid, weil die mit Sicherheit mehr geben würden, wenn sie es von der Quantität schaffen würden ). Sprich das Personal ist leider total unterbesetzt und kann sich gar nicht ordentlich kümmern, auch wenn Sie sich Mühe geben. Wenn ich könnte, würde ich heute noch gegen das Heim und die Heimleitung vorgehen. Aber diese Bewertung war das mindeste.. Edit 25.5.24 Die Antwort von Frau Brunngraber/ dem Heim verfälscht hier doch ein wenig. Die Bewertung wurde nicht aus der Intention heraus geschrieben um zu schaden, sondern um anderen ein Bild zu machen. Es geht auch nicht darum, mein Gewissen zu beruhigen, sondern ausschließlich darum auf Missstände aufgrund Personal und Fürsorgemangels hinzuweisen. Ich sage es nochmal. Das Personal gibt sich die größte Mühe. Aber die Belegung des Heims, im Verhältnis zum Personal, ist ausschließlich Aufgabe der Heimleitung. Und die macht hier keinen guten Job, auch wenn die blumige Antwort etwas anderes vermuten lässt.
K. Schnieders
Die "letzte" Station für demenzkranke Menschen. Aber hier fühlt es sich nicht an wie die letzte Station. Es wird sich unglaublich liebevoll um die Bewohner gekümmert. Niemand wird alleine gelassen und geht es ihm/ihr noch so schlecht, immer wieder versucht, sie in die Mitte der Gemeinschaft zu holen. Als Angehörige hat man das Gefühl es ist eine riesengroße Familie. Und auch auf die Angehörigen, die mit ihren Fragen vielleicht auch manchmal nerven ;-), wird immer sehr geduldig geantwortet. Meine Schwiegermutter war vorher in einem anderen Heim, dort vegetierte sie vor sich hin, keine Lebensfreude mehr, lag nur noch im Bett. Es war die beste Entscheidung sie in die Obhut des Hauses Sebastian zu geben. Sie lacht, sie singt mit, spielt mit. Da geht einem das Herz auf. Wir sind dem Haus Sebastian und seinem Personal unendlich dankbar, daß sie noch so eine schöne Zeit haben darf! Preislich gesehen ist es günstiger als das Heim davor. Hätte ich die Wahl, würden mein Mann und ich hier auch die letzte Zeit verbringen wollen :-)
Larissa Brunngraber
Sehr geehrter Herr Neuhoven, leider weiß ich gerade nicht, wie ich anders auf Ihre Bewertung antworten kann, deswegen auf diesem Wege, in der Hoffnung, dass Sie das sehen. Dass Sie so eine schlechte Meinung von unserer Einrichtung haben, tut uns Leid und es ist schade, dass Sie erst jetzt auf uns zukommen. Gerne bieten wir Ihnen an, den Fall Ihres Vaters persönlich nochmal detailliert durchzugehen, um Missverständnisse aufzuklären. Sämtliche Dokumentationen und Unterlagen ehemaliger Bewohner sind bei uns archiviert. Wir wissen, dass die Situation der Angehörigen oft eine sehr belastende ist, besonders, wenn man, wie in Ihrem Fall, so weit entfernt wohnt. Zu Verstehen, was da auf einmal durch eine Krankheit wie Demenz mit dem Familienmitglied passiert und das schlechte Gewissen, sich selbst nicht kümmern zu können, wiegen schwer. Deswegen sind wir stets im offenen Austausch mit Angehörigen, wie Ihr Bruder und Ihre Mutter Ihnen sicherlich auch bestätigen können. Für weitere Klärung stehen wir Ihnen gerne unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Familie Brunngraber
Ingrid Schoenrich
Ein Seniorenheim für geistig behinderte Menschen. Es ist ein privates Heim mit ziemlich guten Mitarbeitern. Wenn man es sich leisten kann, sehr zu empfehlen.