Danuvius Haus Petershausen Fachpflegeheim für Menschen mit Demenzerkrankung
Münchner Str. 42 42, 85238 Petershausen, Bayern
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Platzzahl
130 Plätze
Freie Plätze
Über die Einrichtung
Danuvius Haus Petershausen Fachpflegeheim für Menschen mit Demenzerkrankung ist eine Pflegeeinrichtung in Petershausen, Bayern. Die Einrichtung verfügt über 130 Pflegeplätze. Angebotene Pflegearten: stationäre Pflege. Der monatliche Eigenanteil beträgt ab 2.617,46 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
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23 Bewertungen
Standort
Münchner Str. 42 42
85238 Petershausen
Bayern
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Bewertungen(5)
Thorsten Pilpin
Stern 1: das es solche Einrichtungen gibt Stern 2+3: für den Einsatz aller Pflegekräfte, Therapeuten, Hauswirtschaft- und Reinigungskräfte. Weitere Sterne kann ich NICHT vergeben, da unsere Erlebnisse, vor allem zum Schluss, negativ waren. Ich mache niemanden im Pflegeheim für das Ableben meiner Mutter verantwortlich. Aber die letzten zwei Wochen, vom Sturz bis zu ihrem Tod, waren sehr unglücklich, vor allem durch das Verhalten und der schlechten Kommunikation der Pflegeeinrichtung. Ich möchte mich zu Einzelheiten nicht äußern, aber es ist schon traurig das in unserem Fall nach einem KH Besuch (Röntgen aufgrund unbeobachteten Sturz) keine Abstimmung zwischen Hausarzt, Krankenhaus und Pflegeheim erfolgt ist. Somit erfolgte keine entsprechende medikamentöse Neueinstellung. Als Folge des Sturzes hatte sie aufgrund von Prellungen erhebliche Schmerzen, bekam aber keine zusätzlichen Schmerzmittel. Pflegerisch keine Glanzleistung. Nur aufgrund unserer Intervention geschah überhaupt etwas. Leitung war selbst entsetzt das nicht vorher entsprechend gehandelt wurde. Allerdings wurden die Umstände, warum es dazu kam, uns gegenüber nie aufgeklärt. Ob es intern zu Anpassungen kam, wissen wir auch nicht. Meine Mutter verstarb kurz nach ihrem Sturz und einer anschließenden Lungenentzündung, was eine Aufarbeitung uns gegenüber natürlich schwierig macht. Sich allerdings in Schweigen zu hüllen, nach dem Motto "Aus dem Auge - aus dem Sinn", zeugt auch nicht von Professionalität. Die Pflegeleitung hätte von sich aus das Gespräch suchen können, wollte es aber offensichtlich nicht. Nachdem wir uns mit dem Hausarzt entschieden hatten auf Morphin umzusteigen (sie klagte wiederholt über Schmerzen und das sie es nicht mehr ertragen konnte) wurden wir von zwei Pflegefachkräften unabhängig mit dem Hinweis angesprochen, daß die verabreichte Dosis doch viel zu hoch sei und meine Mutter dadurch still gestellt wird. Uns war bewusst was das Morphin bewirkt. Unser Wunsch war das meine Mutter keine Schmerzen mehr hat und in Ruhe von uns gehen darf. Die PK hinterfragten indirekt diese Entscheidung mit Aussagen wie "Wir haben Sie immer gefragt und sie hat jeweils Schmerzen verneint". Es bringt Angehörigen nichts, wenn eine solch schwerwiegende Entscheidung von PK in Frage gestellt wird. Hier wünschte ich mir das alle an einem Strang ziehen, statt einem (wenn auch unbeabsichtigt) ein schlechtes Gewissen einzureden. Man merkt das das Haus eine Pflegeeinrichtung ist, aber palliative Kompetenz kaum bis gar nicht vorhanden ist. Allgemein: Durch unsere täglichen Besuche kamen wir mit vielen Angestellten ins Gespräch und es war erschreckend zu hören wie schlecht die Stimmung untereinander und wie hoch der Frust ist. Ständig war die Station unterbesetzt, hohe Fluktuation des Pflegepersonals, Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Anwohnern und Angestellten. Leider sind das Punkte mit welchen viele Pflegeheime zu kämpfen haben. Aber es gibt auch offensichtliche Konflikte zwischen Leitung und Mitarbeiter. Am Ende ist die Leitung verantwortlich und sie macht auch den Eindruck kompetent und aufgeschlossen zu sein. Jedoch werden die angesprochenen Probleme oft nur von der Leitung auf die Pflegekräfte abgeschoben. Einzelne Verbesserungen haben wir in den fast zwei Jahren zwar hin und wieder erlebt, aber insgesamt ist es in dieser Zeit eher schlechter geworden. Die Diskrepanz zwischen dem was nach draußen präsentiert wird und dem was man täglich erlebt, lag schon sehr weit auseinander. Insbesondere Essen und Wäsche muss hier erwähnt werden. Das Essen entspricht nicht dem was in Showveranstaltungen präsentiert wird. Der Wäscheservice funktionierte die ganzen zwei Jahre nicht reibungslos. Pflegerisch kam es häufig dazu das Bewohner in eingenässter Kleidung noch an den Tisch gebracht wurden. Zum Ende möchte ich allerdings nochmal betonen das viele Angestellte in allen Bereichen ihr bestmöglichste gegeben haben, nett und freundlich gegenüber uns und vor allem den Bewohnern waren, und stets bemüht waren den Bewohnern ein gutes Zuhaus zu geben.
Anita Bernschneider
Wir waren sehr unzufrieden und empfehlen dieses Pflegeheim nicht weiter. Unser Vater war nur 9 Tage untergebracht und durfte die ersten 5 Tage nicht besucht werden. Wir telefonierten jeden Tag mit den Pflegekräften und uns wurde versichert, dass es ihm gut gehe. Als wir ihn dann endlich besuchen konnten, sind meine Mutter und ich in Tränen ausgebrochen, da sich sein Zustand so verschlechtert hatte, uns aber keiner verständigte. Er konnte nicht mehr normal sprechen, hatte keine Kraft mehr, um im Rollstuhl zu sitzen. Er hatte laut Pflegebericht auch Rückenschmerzen und bekam viele Medikamente (unter anderem ein Fentanylpflaster). Die Stellvertretende Pflegedienstleitung wollte uns keine Auskunft darüber geben, welcher Arzt das angeordnet hatte. Nicht einmal der Bereitschaftsarzt hatte eine Verordnung auf dem Medikationsplan gefunden. Nach mehrmaliger Aufforderung, uns eine Kopie der Pflegeberichte zu übersenden, vergingen sehr viele Tage. Mein Vater war sehr krank, aber trotzdem immer ansprechbar und konnte sich mit uns verständigen (auch bei der Einlieferung in das Pflegeheim). Wir haben dem Personal vertraut als sie uns sagten, dass wir nicht kommen dürften. Heute würde ich das nicht mehr unterstützen und einfach hinfahren. Mein Papa verstarb am 9.Tag in diesem Pflegeheim. Ich werde diesen hilflosen Anblick in seinen Augen bei unseren ersten Besuch mein Leben lang nicht vergessen. Dies ist nur ein kleiner Teil meiner Erfahrungen, mit dem Pflegeheim in Petershausen in nur 4 Tagen. Ein ausführlicher Bericht meiner Erfahrungen zu dieser Einrichtung habe ich zuhause und ich habe schon oft überlegt, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehen sollte.
Florian Jung
Wir hätten gerne unsere Mutter hier wohnortnahe untergebracht. Die Pflegedienstleitung lies keinerlei Besichtigung vor Anmeldung zu (danach macht es ja wenig Sinn...). Eine Aufnahme wäre nur kurzfristigst möglich, die Kündigungsfrist bei dem Heim in dem unsere Mutter aktuell untergebracht ist (1 Monat) sollten wir ignorieren und ein Umzug / Aufnahme ist nicht am Wochenende möglich... . Da suchen wir uns lieber etwas anderes in der Nähe.
Max mum
Einfach nur schrecklich dort. Die Mitarbeiter werden von den Leitungen überhaupt nicht wertgeschätzt, sondern grundsätzlich schikaniert. Während die Leitungen im Garten beim rauchen sitzen, läuft die Pflege im Kreis, weil sie gar nicht mehr wissen wie sie den Personalnotstand ausgleichen sollen. Darunter leiden schließlich die Bewohner. Eine ordentliche Grundpflege ist dort nicht mehr möglich, das ungeschulte Personal kann keine ordentliche wundversorgung durchführen, es fehlt denen einfach an Kompetenz. In der Nacht wird nicht gepflegt, meistens schläft das Personal, während bewohner auf dem Boden liegen und nach Hilfe rufen. Diese Einrichtung ist für eure Eltern nicht zu empfehlen.
Martina J.
Ich bin sehr froh, dass meine Mama hier bis zu ihrem Tod wohnen konnte, ich glaube, sie hatte noch 15 schöne und zufriedene Monate, vielen lieben Dank an die Mitarbeiter, die uns diese Zeit mit ihrem Engagement, viel Geduld und Empathie ermöglicht haben!