AWO Seniorenzentrum Niederzier – Webseite
Stationäre Pflege

AWO Seniorenzentrum Niederzier

Mittelstr. 22 22, 52382 Niederzier, Nordrhein-Westfalen

Eckdaten

Einrichtungsart

Stationäre Pflege

Platzzahl

80 Plätze

Freie Plätze

Verfügbarkeit anfragen

Über die Einrichtung

AWO Seniorenzentrum Niederzier ist eine Pflegeeinrichtung in Niederzier. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Qualität & Bewertungen

3.3

MDK-Bewertung

4.5

Google Bewertung

16 Bewertungen

Standort

Mittelstr. 22 22

52382 Niederzier

Nordrhein-Westfalen

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Bewertungen(5)

IWS

1.0

Am 24.09.2024 habe ich meine Mutter auf dem Weg zu Ihrer Schwester begleitet, die im AWO Seniorenzentrum in Niederzier in der Mittelstr. 22 untergebracht war. Die Benotung des Seniorenzentrums in meiner Wahrnehmung: 5- . Bei der Ankunft sind wir mit dem Aufzug zur Station gefahren. Im dortigen Flur, der als Aufenthaltsraum dient, haben wir die Schwester (Patientin) meiner Mutter im Rollstuhl an einem Tisch mit anderen Bewohnern sitzend angetroffen. Die Patientin erkannte meine Mutter direkt, und mich – ihren Neffen - einige Sekunden später. Sie bat meine Mutter darum, dass sie in Ihr Zimmer gebracht werden wolle. Daraufhin habe ich eine Angestellte der Station gebeten, die Patientin auf Ihr Zimmer zu bringen, damit meine Mutter in Ruhe Abschied von Ihrer Schwester nehmen kann. Antwort der Angestellten: Nein. Dann bat ich die Angestellte, ob wir wenigstens an einen anderen Tisch in Fensternähe fahren könnten, was uns gestattet wurde. Am Tisch mit Blick nach draußen bat die Patientin immer wieder darum, auf ihr Zimmer zu dürfen. Ich ging wieder zur gleichen Angestellten mit dem Anliegen, meine Tante aufs Zimmer fahren zu dürfen. Nachdem die Angestellte wieder Rücksprache mit Jemand anderem (mit wem ??? ) genommen hatte, konnten wir die Schwester meiner Mutter endlich auf ihr Zimmer bringen. Angekommen in ihrem Zimmer, wollte die Patientin unbedingt in ihr Bett und wiederholte dies auch immer wieder mit Nachdruck (ich will, ich will,…). Wieder ging ich zu der Angestellten mit dem Anliegen, dass die Schwester meiner Mutter in ihr Bett wolle. Die Angestellte nahm erneut mit Jemandem Rücksprache (mit wem ??? ) und unsere Bitte wurde erfüllt unter der Bedingung, dass wir mindestens 2 Stunden bei ihr blieben, was wir der Angestellten auch zusicherten. Um meiner Mutter einen ungestörten Austausch mit ihrer Schwester zu ermöglichen, setzte ich mich in eine Sitzgruppe vor dem Zimmer meiner Tante. Nach einer Stunde bat ich um etwas Wasser für die beiden Damen und nahm wieder Platz in der Sitzgruppe. Anderthalb Stunden später konnte ich nicht mehr sitzen, mein Rücken, Gesäß, Beine wollten nicht mehr. Daraufhin ging ich den Flur auf und ab. Bei diesen Wanderungen im Flur sah ich, dass die übrigen Patienten, die bei unserer Ankunft mit meiner Tante zusammen saßen, noch immer alle schön brav seit zwei Stunden an Ihren Plätzen verharrten. Die müssen aber Sitzfleisch haben, dachte ich mir!! Ich berichtete meiner Mutter von dieser Beobachtung und sie antwortete: Die werden bestimmt nach dem Mittagessen in ihre Betten gebracht. Leider weit gefehlt, denn als wir gingen, saßen die Patienten nach wie vor - wie bei unserer Ankunft - auf ihren Plätzen bei den Aufzügen. Auf dem Weg zum Aufzug sagte ich zu meiner Mutter, dass die armen Leutchen sicher bis nach dem Abendessen noch dort sitzen und auf ihr Bett warten müssten. 10 Stunden sitzen als kranker und alter Patient !!! Bei meinen Gängen über den Flur stellte ich auch fest, dass die Angestellten zeitgleich das herrliche Sonnenwetter auf dem Balkon genossen. Diese Angestellten sollten die Sonne besser nach Feierabend genießen und sich statt dessen während der Arbeitszeit besser um die Menschen kümmern, die Ihnen anvertraut wurden! Während meiner Berufstätigkeit war ich viele Jahre ehrenamtlich in der Betreuung Verwitweter und darüber hinaus in der Hospiz-Arbeit tätig. Für die Arbeit beim Hospiz durfte ich u.a. auch einen offiziellen Kursus in einem Johanniter Stift bezüglich der Arbeit am Bett von Pflegebedürftigen besuchen. Das dort erworbene Wissen sowie meine Erfahrung lässt mich schwer an der Qualität der Betreuung im AWO Seniorenzentrum Niederzier zweifeln. Im Vergleich dazu hatte ich an der Qualität der Betreuung im Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg, in dem meine Schwiegermutter bis zu Ihrem Tod untergebracht war, keine Beanstandungen. Meinen oben geschilderten Beobachtungen zufolge muss die AWO Niederzier gewaltig an Ihrer Qualität arbeiten, um den Bedürfnissen ihrer Patienten besser gerecht zu werden.

Dietmar Jordan

5.0

Sehr nette, gemütliche und gepflegte senioreneinrichtung. Mit einem kleinen schön angelegtem Park mit Alpakas lädt zum Verweilen der Heimbewohner. Es werden regelmäßig verschiedene sehr gute Veranstaltungen für die Bewohner angeboten. Nach meinem Empfinden mehr als in vergleichbaren Seniorenheimen. Das Personal ist sehr freundlich und geht liebevoll mit den Heimbewohner um. Kann ich nur voll und ganz weiterempfehlen.

Andrea Wollgarten (Luca4711)

5.0

Ich habe diese Einrichtung nicht lange kennenlernen dürfen, weil meine Mutter leider nach wenigen Tagen verstorben ist. In den wenigen Tagen habe ich mich von Anfang an sehr gut aufgehoben gefühlt. Jeder Einzelne war unglaublich herzlich, menschlich, einfühlsam und hilfsbereit. Ich bin tief beeindruckt von so viel Herzenswärme in so stressigen Zeiten. Die Begleitung bis hin zum Abschied war für mich sehr menschenwürdig und liebevoll. In der kurzen Zeit habe ich mich dort irgendwie Zuhause gefühlt. Lieben Dank an jeden Einzelnen für so viel Unterstützung, die von Herzen kam. Macht bitte weiter so. Ihr seid ein echt tolles Team!!

Zaphod Bebelbrox

5.0

Top Nach einer wahren Odyssee durch andere Heime und Krankenhäuser im Kreis Düren ist unsere Mutter hier endlich gut aufgehoben und betreut. Man pflegt einen sehr menschlicher, natürlichen und herzlichen Umgang mit den Patienten und deren Angehörigen. Von dem Kostendruck, der in anderen Institutionen allgegenwärtig zu spüren ist, merkt man hier fast nichts. Vielen herzlichen Dank an alle, die hieran beteiligt sind - vom Kostenträger bis zum Pflegepersonal.

Papa

5.0

Wir sind wirklich seeehr zufrieden. Meine demenzerkrankte Mutter ist hier sehr gut aufgehoben. Zuvor wurde sie aus zwei Altenheimen rausgeworfen, weil die jeweiligen Pflegedienstleiterinnen feststellten, dass Demenzpatienten auch Arbeit machen können, wenn man sie mithilfe von Medikamenten nicht einfach ruhig stellen kann. Bei ihr führen beruhigende Medikamente nur zu starken Bewegungseinschränkungen. D.h., man muss sie einfach machen lassen, was sie möchte. Das "beruhigt" sie am besten, weil sie in ihrer Welt dann am glücklichsten ist. Das bedeutet für die Pfleger natürlich, dass man schon mal hinter ihr her aufräumen muss. Genau das wird hier vom Personal nicht als Belastung gesehen, sondern als normale Aufgabe. So soll es sein, super! Dazu sind sowohl Pfleger als auch Verwaltungsangestellte immer freundlich und Aufmerksam. Toll. Schon merkwürdig, dass das in anderen Einrichtungen nicht möglich zu sein scheint. Obwohl natürlich auch die AWO Geld verdienen muss und möchte, gelingt es hier, dabei menschlich zu bleiben und menschenwürdig mit den Bewohnern umzugehen.