AWO Hans-Georg-Vitt-Seniorenzentrum
Ziegeleifeld 9, 57223 Kreuztal, Nordrhein-Westfalen
Einrichtungsart
Stationäre Pflege
Freie Plätze
Über die Einrichtung
AWO Hans-Georg-Vitt-Seniorenzentrum ist eine Pflegeeinrichtung in Kreuztal. Insgesamt stehen 2 Pflegeplätze zur Verfügung, davon 1 für Langzeitpflege, 1 für Kurzzeitpflege. Ansprechpartner: Frau Beate Rüschenberg-Homringhaus. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Qualität & Bewertungen
Google Bewertung
14 Bewertungen
Standort
Ziegeleifeld 9
57223 Kreuztal
Nordrhein-Westfalen
Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Bewertungen(5)
Angela Jahnke
Auch ich kann dieses Pflegeheim nur weiterempfehlen. Mein Vater war nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt anschließend für ca. 4 Wochen im Hans-Georg-Vitt Seniorenzentrum, dort ist er dann verstorben. Mein Vater hatte Alzheimer und war auf komplette Hilfe angewiesen. Wir alle - meine Mutter und auch mein Bruder - empfanden das Pflegepersonal als kompetent und hilfsbereit. Es wurde sich liebevoll und auch fürsorglich um meinen Vater gekümmert. Die Essensaufnahme funktionierte leider schon lange nicht mehr selbständig, die Mahlzeiten waren somit zeitintensiv, aber auch das stellte für das Pflegepersonal kein Hindernis dar, sie fütterten ihn wirklich liebevoll und mit jeder Menge Geduld. Eine Pflegerin ist sogar mehrmals mit meinem Vater mit Rollstuhl auf den "roten Platz" gefahren und ihm haben die kurzen Ausflüge gefallen und er hat sogar nochmals gelacht. Mein Vater war immer ordentlich im Heim versorgt (Körperpflege, Kleidungswechsel, alles wurde zu unserer Zufriedenheit erledigt). Der Boden im Heim müsste wohl dringend ausgetauscht werden, dies ist aber nicht so wichtig. Die Pflege und der Umgang mit den Heimbewohnern ist im Awo Seniorenzentrum wirklich sehr gut, das ist unserer Meinung nach viel wichtiger! Auch wird in dem Heim öfters Live-Musik mit Tanz für die Bewohner angeboten, das tat gut zu sehen, wieviel Spaß die Bewohner da hatten.
Friedhild Jung-Viereck
Als meine Mutter vor 12 Jahren hier ins Haus gezogen ist, war sie gerade dem Tod von der Schippe gesprungen und es war nicht klar, wie lange sie noch bleiben darf. Das Heim und vor allem die herzliche und zugewandte Art der Mitarbeitenden haben ihr so gut getan. Sie ist richtig aufgeblüht. Alle dort sind für sie zur zweiten Familie geworden! Sie hat das Leben im Heim sehr genossen. Die vielen Angebote, den Kontakt zu ihren Zimmernachbarn, die Erreichbarkeit der Geschäfte, und und und! Ja, es gibt Renovierungsbedarf und auch die Personalnotstände sind in diesem Haus vorhanden. Aber das ist überall so und ich kann nur sagen, dass alle sehr darum kämpfen, für die Bewohner das Bestmögliche aus der Situation zu machen. An fehlendem Geld oder Personal können die Mitarbeitenden im Haus und auf der Station nichts ändern. Aber mit welcher Hingabe und Herzlichkeit sie sich um die Bewohner kümmern, das ist beeinflussbar und ich kann alle Mitarbeitenden nur in den höchsten Tönen loben!!! Meine Mutter hat so oft gesagt, wie dankbar sie ist, hier im Heim sein zu dürfen.
Jennifer Sonneborn
Der allerletzte Laden! Um bettlägerige Person wird sich nicht gekümmert. 2 mal wurde drum gebeten, dass die Person fertig gemacht und in den Rollstuhl gesetzt wird. Nichts ist passiert! Person wird nicht mobilisiert und kann nichts alleine machen und muss zusehen, wie sie isst. Keine Personen laufen auf Station, keine Ahnung wo die rumlaufen. Für das Geld was hier bezahlt wird. Eigenanteil 2800€ !
Jens Fischer
Meine Mutter hat die letzten 2,5 Jahre im Pflegeheim in Kreuztal verbracht bis sie heute Nacht mit 93 Jahren verstorben ist. Klar,die bauliche Substanz is nicht mehr die beste,aber daran wird ja nach und nach gearbeitet! Was mir jedoch viel wichtiger ist,ist der menschliche Aspekt. In all der Zeit gab es keinerlei Probleme, weder mit der Verwaltung noch mit der Pflege. Klar,Personalmangel ist überall im der Pflege ein Problem! Es gab immer einen Ansprechpartner und das ganze Team in Kreuztal hat einen super Job gemacht! Vor allem das Personal von Station 1!!! Vielen vielen Dank für alles!!! Ihr macht einen Super Job!!!
Thomas Wied
Wir sind von dem Pflegeheim in Kreuztal maßlos enttäuscht. Für die Rezension *versuchen* wir uns kurz zu fassen. Meine Schwiegermutter (Hirntumor, linksseitig gelähmt und daher stark auf Hilfe angewiesen) war dort zur Kurzzeitpflege untergebracht. Der höhere Pflegeaufwand wurde mit dem Leiter der Station 4 hinlänglich abgeklärt. Wir möchten betonen, dass er sich im Gespräch jederzeit freundlich und kooperativ zeigte, in der Praxis jedoch von pflegerischer ALS AUCH von organisatorischer Seite absolut überfordert schien. Das Pflegezimmer war verraucht und nicht ausreichend gereinigt. Der Beistelltisch von alten Flecken übersäht, der Balkon mit Zigarettenstummeln, Unrat und Schuhanziehern gesäumt. Der Notknopf um das Personal zu rufen war für meine Schwiegermutter nicht erreichbar. Auch auf Bitte hin wurde dies bis zum Ende nicht korrigiert. Eine Pflegeschwester (Layla) war unserer Erfahrung nach sehr nett und umsorgt. Aus der Kritik möchten wir sie daher ausklammern. In den ersten Tagen waren wir noch in der Lage, meiner Schwiegermutter täglich einen Besuch abzustatten und nach dem Rechten zu schauen. Mit dem Personal war abgeklärt, dass wir daraufhin für kurze Zeit außer Landes und schwer erreichbar sein werden. Am 25.09. wurde sie eingeliefert, am 27.09. waren wir das letzte Mal bei ihr. Am 01.10. erhielten wir einen Anruf aus Kreuztal, dass sie ihr keine Tabletten verabreichen könnten. Die Nachfrage, ob die Tabletten mit Joghurt verabreicht würden, um das Schlucken zu erleichtern wurde verneint. Also wurde entschieden, sie ins Krankenhaus zu überführen. Kurz darauf erhielten wir einen weiteren Anruf, dass wir die Kurzzeitpflege mit sofortiger Wirkung in eine Langzeitpflege ändern sollten (!) da das Pflegeheim sonst nach dreitägigem KH Aufenthalt kein Geld bekäme. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir weder, wie es meiner Schwiegermutter geht, noch was sie genau hat. Vom PH wurde auch nicht danach gefragt. Später sollte sich herausstellen, dass sie komplett dehydriert im KH angeliefert worden und an den Tropf angeschlossen war. Durch den Flüssigkeitsmangel und weil ihr mutmaßlich über lange Zeiträume die Windel nicht gewechselt wurde, hatte sie zudem eine Blutvergiftung erlitten und lag kritisch auf der Intensiv. Laut Pflegeheim wurden alle Habseligkeiten mit ins KH gegeben. Als wir wieder in Deutschland waren, fuhren wir auch im PH vorbei, um noch ihren Fernseher abzuholen, da für uns feststand, dass sie das PH nicht mehr betreten wird und dass alle anderen Dinge bereits mitgegeben wurden. Wir raffen die Ereignisse nun ein wenig, da sie sich über mehrere Tage ziehen. Zu unserer Verblüffung, fanden wir in ihrem Zimmer sämtliche Kleidungsstücke, Koffer, Brille, Gebiss usw. vor. Über mehrere Tage sollte sich die Suche nach ihrem Hörgerät ziehen. Ebenso fehlten ihre Originaldokumente (Befreiungskärtchen, Herzpass, Schwerbehindertenausweis, Perso...). Nach Tagelangem Hin- und Her konnten wir die Dokumente endlich wiederbekommen. Dabei wurde dann der Herzpass vom PH wieder vergessen, woraufhin erneut nachgehakt werden musse. Den Befreiungsausweis hatte das PH weder bei der Apotheke noch im KH oder beim Krankentransport genutzt, so dass zusätzliche Kosten entstanden. Das Hörgerät wurde erst nach Androhung von Rechtsmitteln im PH "gefunden". Die ursprüngliche Aussage war, dass es mit ins Krankenhaus gegeben worden sei. Ha Ha. Der Versuch die Missstände mit einer Vorgesetzten zu klären, scheiterte daran, das man uns auflegte. Vielen Dank dafür. Es ist ein trauriger Zustand, dass ein Mensch, der zu hundert Prozent auf Hilfe angewiesen ist, so etwas durchleiden muss.